Glossar

Herzrhythmusstörung
Art des Ausdrucks: Definition (tool-tip)
Ausdruck: Herzrhythmusstörung
Alternativen: -
Ersetzt durch: -
Kurzbeschreibung: -
Ausführliche Beschreibung: 

Schulmedizin: Von einer Rhythmusstörung spricht man bei einer Störung des normalen regelmäßigen Herzschlags. Es kann sich dabei um Extraschläge handeln, die zu früh einfallen oder auch um eine krankhafte Erhöhung oder Verminderung der Herzfrequenz. Je nach körperlicher Aktivität passt der Körper selbstständig die Herzfrequenz dem aktuellen Bedarf an. Unabhängig davon kann es aber durch eine Erkrankung des Herzens zu einer Bradycardie (zu langsamer Puls) oder einer Tachycardie (zu schneller Puls) kommen.

Es gibt vielfältige Ursachen von Rhythmusstörungen wie z.B. organische Veränderungen des Herzens, Störungen im Reizleitungssystem, Sauerstoffmangel bei Vorliegen einer Durchblutungsstörungstörung. Weitere Ursachen sind Alterungsprozesse der Herzmuskelzellen, die zu einer elektrischen Instabilität führen, Entgleisung der Blutelektrolyte und Medikamentennebenwirkungen.

Die Schulmedizin hat heute schon vielfältige Möglichkeiten Herzrhythmusstörungen zu stabilisieren. Die medikamentöse Therapie ist in der Regel eine symptomatische Therapie, die nicht die Ursachen beseitigt. Neben der medikamentösen Therapie kommen zunehmend Kathetertherapien mit Hochfrequenzablation zum Einsatz (Elektrisches Koagulieren von zusätzlichen Leitungsbahnen oder von Zellformationen im Herzen, die den Rhythmus ständig aus dem Takt bringen). Hierbei handelt es sich um kausale Therapien, da bei erfolgreichem Verlauf das Problem anschließend beseitigt ist.

Vegamedizin: Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen in vielen Fälle eine Belastung mit bestimmten Viren nachweisbar ist. Löschen der Belastung führt in diesen Fällen häufig zur Verbesserung oder Beseitigung der Rhythmusstörung. In letzter Zeit konnte ich beobachten, dass die Anzahl der Viren, die dabei eine Rolle spielen, viel größer ist, als ursprünglich gedacht. Der harte Kern der Übeltäter besteht aus mindestens 6 unterschiedlichen Viren. Nachdem sie alle in eine entsprechende Therapie einbezogen wurden, konnten wesentlich bessere Ergebnisse erzielt werden. Auch Patienten mit Vorhofflimmern scheinen von dieser Therapie zu profitieren. Ob es letzten Endes möglich ist ein Vorhofflimmern wieder in einen normalen Sinusrhythmus zu überführen kann ich noch nicht sagen. Hier sind weitere Beobachtungen erforderlich.

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Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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