Glossar

Dilatative Kardiomyopathie
Art des Ausdrucks: Abbrevation
Ausdruck: Dilatative Kardiomyopathie
Alternativen: -
Ersetzt durch: -
Kurzbeschreibung: -
Ausführliche Beschreibung: 

Schulmedizin: Als Kardiomyopathie werden Störungen der Herzpumpfunktion bezeichnet, die mit Strukturveränderungen des Herzens verbunden sind. Die dilatative Kardiomyopathie ist nur eine von mehreren Erscheinungsformen.

Kennzeichnend für die dilatative Kardiomyopathie ist eine Erweiterung der Herzkammer mit gleichzeitiger Störung der Entspannung des Herzmuskels in der Ruhephase. Resultat dieser Störung ist dann die Verminderung der transportierten Blutmenge. Die Patienten leiden unter Luftnot bei Belastung bis zum Lungenödem. Auch die Entstehung von Embolien wird begünstigt.

Als Ursache der Veränderung vermutet man entweder genetische Ursachen, Virusinfektionen oder auch einen übermäßigen Alkoholkonsum. Therapeutisch kommen Medikamente in Betracht die die Herzkraft stärken. Zusätzlich werden gerinnungshemmende Mittel verabreicht, um das Embolierisiko zu vermindern.

Vegamedizin: Bei der dilatativen Kardiomyopathie findet sich das gleiche Belastungsmuster wie bei Herzrhythmusstörungen. Auffällig war, dass bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung sich auch eine gleichzeitig vorhandene Belastungluftnot verbesserte.

In der Praxis trifft man öfter auf Patienten, die über eine leichte Luftnot bei körperlicher Belastung klagen, ohne dass eine Herzerkrankung bekannt ist. Es dürfte sich dabei um eine beginnende Herzinsuffizienz handeln. Auch hier fand sich das gleiche Belastungsmuster und die Beschwerden waren durch die Therapie gut zu beseitigen.

Sprache: -

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

© 2012 VEGA-Institut | made by ideenwerft