Glossar

Colitis ulcerosa
Art des Ausdrucks: Abbrevation
Ausdruck: Colitis ulcerosa
Alternativen: -
Ersetzt durch: -
Kurzbeschreibung: -
Ausführliche Beschreibung: 

Schulmedizin: Die Colitis ulcerosa zählt ebenso wie der Morbus Crohn zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Der Verlauf ist oft fortschreitend, wobei bei den leichten Fällen in erster Linie das Ende des Dickdarms (Rektum und Sigma) betroffen ist. Die Krankheit verläuft meist in Schüben, wobei manche Patienten auch zwischen den Schüben nicht beschwerdefrei werden.

Leitsymptome der Colitis sind Durchfall (teilweise bis zu 20x pro Tag) sowie Bauchkrämpfe und blutig/schleimiger Stuhlgang. Durch die chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut steigt nach längerem Krankheitsverlauf auch das Riskio für die Entstehung von Dickdarmkrebs.

Die Ursache der Colitis ulcerosa ist unbekannt. Daher erfolgt immer eine symptomatische Therapie, die darauf abzielt die Entzündung zu unterdrücken. Bei schweren Verläufen können auch Kortison oder Chemotherapie zum Einsatz kommen. Bei fehlender Besserung bleibt manchmal nur die operative Dickdarmentfernung um den Patienten vor Schlimmerem zu bewahren.

Vegamedizin: In der Schulmedizin wird zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie der mikroskopischen Colitis unterschieden, da Lokalisation und mikroskopischer Untersuchungsbefund unterschiedlich sind. Im Vegatest zeigt sich bei all diesen Erkrankungen immer die gleiche Ursache.

Es handelt sich um eine Gruppe von Stoffen, die als Auslöser der Entzündung sowohl im Dünndarm als auch im Dickdarm fungieren. In der Praxis sieht man immer wieder Patienten, bei denen Dünn und Dickdarm gleichzeitig befallen sind, oder das eine Krankheitsbild in das andere übergeht. Da die Ursache identisch ist, sind diese Verläufe nicht verwunderlich. So erlebt man immer wieder einmal, dass Patienten, denen der Dickdarm wegen einer schweren Colitis ulcerosa entfernt wurde in der Zeit nach der Operation beginnen einen Morbus Crohn zu entwickeln. Auch die Pouchitis (Entzündung des künstlichen Darmausgangs nach Dickdarmentfernung) ist eine gefürchtete Komplikation. All dies ist einfach verständlich, wenn man sich klarmacht, dass in der normalen Medizin ja die Krankheitsursache nicht beseitigt wurde und die Krankheit sich ein neues Betätigungsfeld suchen kann.

Nach dem Löschen der zu Grunde liegenden Belastung durch die genetische Desensibiliserung ist dagegen die Ursache beseitigt und die Patienten haben die Chance auch dauerhaft beschwerdefrei zu werden.

Sprache: -

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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