Glossar

Colonkarzinom
Art des Ausdrucks: Abbrevation
Ausdruck: Colonkarzinom
Alternativen: -
Ersetzt durch: -
Kurzbeschreibung: -
Ausführliche Beschreibung: 

Schulmedizin: Der Dickdarmkrebs ist heute bei Männern und bei Frauen die zweithäufigste Krebsart. Meistens ist der Tumor im hinteren Ende des Dickdarms zwischen der li. Colonflexur und dem After angesiedelt. Bereits vor dem Tumornachweis sind häufig Darmpolypen nachweisbar in denen sich im Laufe der Zeit entartete Zellen entwickeln, bis dann das Karzinom zu wachsen beginnt und nach längerer Zeit einen Darmverschluss herbeiführen kann.

Besonders gefährdet sind Patienten mit einer Colitis ulcerosa, da sich in der chronisch entzündeten Darmschleimhaut immer wieder entartete Zellen bilden können. Da Darmpolypen als Vorstufe der Krebserkrankung oft schon Jahre vor dem eigentlichen Krebsgeschehen nachweisbar sind und entfernt werden können, ist eine vorsorgliche Dickdarmspiegelung alle 10 Jahre ab dem 55. Lebensjahr sehr sinnvoll. Die Ursache des Dickdarmkrebs ist schulmedizinisch immer noch unbekannt. Diskutiert wird ein erhöhtes Risiko durch Genuß von viel Fleisch oder Zufuhr von zu wenig Balaststoffen mit der Nahrung.

Vegatest: Laut Vegatest gibt es eine typische Belastung, die verantwortlich für alle Dickdarmkrebsfälle ist. Hierbei spielt es keine Rolle ob der Tumor im Colon, Sigma oder im Analkanal sitzt. Bei allen Patienten die mit bekanntem Dickdarmkrebs zum Vegatest kamen oder in der Vorgeschichte einen Dickdarmkrebs überstanden hatten, fand sich immer dieses Belastungsmuster. Auch bei manchen Patienten die (noch) nicht an einem Dickdarmkrebs leiden, ist die gleiche Belastung messbar. Das sind die Personen, die ein erhöhtes Risiko aufweisen, in der Zukunft am Dickdarmkrebs zu erkranken. Insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Immunschwäche ist Gefahr im Verzug. Diese Belastung sollte dann auch unbedingt beseitigt werden.

Sprache: -

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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