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Malignes Melanom

Schulmedizin: Das maligne Melanom ist ein hochbösartiger Tumor, der insbesondere durch seine Neigung frühzeitig zu metastasieren, auffällt. Die meisten Melanome bilden sich in der Haut, es gibt aber auch seltene Formen, die die Aderhaut der Augen, oder innere Organe befallen können. Die Anzahl der Neuerkrankungen in Europa steigt ständig weiter.

Als Ursache des Tumors wird die Einwirkung der Sonnenstrahlung angesehen. Hier konnten statistische Zusammenhänge aufgezeigt werden. Außerdem wird das Vorhandensein von vielen Leberflecken als Risikofaktor angesehen. Die meisten Menschen haben etwa 20 Leberflecke über den ganzen Körper verteilt. Sollte jemand mehr als 50 Leberflecke aufweisen, so gilt er als gefährdet, insbesondere wenn schon dysplastische Nävi (histologisch „unruhige“ Nävi) aufgetreten sind. Besonders gefährdet für eine spätere Entartung sind Leberflecke im Bereich der Fusssohlen oder an anderen Stellen, die einer ständigen Reizung ausgesetzt sind.

Therapeutisch spielt die Früherkennung die größte Rolle. Da sich die meisten Melanome äußerlich auf der Haut zeigen, sind sie durch den erfahrenen Untersucher frühzeitig zu erkennen. Bei erfolgter Entartung muss rasch eine operative Entfernung des Tumors mit großem Sicherheitsabstand erfolgen.

Vegamedizin: Schon vor vielen Jahren hatte Dr. Nolte entdeckt, dass das Melanom immer durch einen bestimmten Stoff ausgelöst wird. Interessanterweise sind auch die sogenannten Risikofaktoren wie dysplastische Nävi oder Vermehrung der Anzahl an Nävi schon mit einer Belastung mit diesem Stoff gekoppelt. D.h., dass auch diese Risikofaktoren schon Teil der Erkrankung sind.

Wichtig ist, die Belastung schon vor der Entartung der Melanozyten im Vegatest aufzudecken und dann zu löschen. Sollte bereits ein Melanom vorliegen, so kann man durch die genetische Desensibilisierung und Ausgleichen der Immunschwäche noch entscheidend die Prognose verbessern. Ansonsten muss aber unbedingt die Hilfe der Schulmedizin in Anspruch genommen werden um den Tumor rasch zu entfernen und eventuelle Metastasen aufzuspüren.

Menière Syndrom (Morbus Menière)

Schulmedizin: Es handelt sich um eine Erkrankung des Innenohrs, die vermutlich durch einen Lymphstau ausgelöst ist. Die Patienten leiden an starkem Drehschwindel, Tinnitus und einer Hörminderung. Die Anfälle treten plötzlich auf und können Stunden bis mehrere Tage andauern. Zwischen den Anfällen sind die Patienten oft völlig beschwerdefrei.

Vegamedizin: Das Menière Syndrom wird erfahrungsgemäß durch zwei verschiedene Stoffgruppen ausgelöst. Die erste Stoffgruppe führt zu einer Irritation des Labyrinthsystems im Innenohr. Die zweite Stoffgruppe hat einen Bezug zum Gallengangssystem. Aus der chinesischen Medizin wissen wir, dass der Gallenblasenmeridian mit der Gallenblase und den Gallenwegen Verbindung hat, aber auch direkt vor dem Ohr endet. Möglicherweise lässt sich daraus die Erklärung für die gefundene Stoffkombination ableiten. Auf alle Fälle sollten die betreffenden Belastungen gelöscht werden um erneute Anfälle möglichst zu verhindern.

Mesenchymblockade

Schulmedizin: Dieses Krankheitsbild ist in der Schulmedizin nicht bekannt.

Vegamedizin: Das Mesenchym im Körper könnte man auch vereinfacht als Bindegewebe bezeichnen. Bereits 1975 hatte Alfred Pischinger in seinem Buch „Das System der Grundregulation“ das Mesenchym beschrieben. Hier finden alle Regulations und Austauschvorgänge im Körper statt. Therapien wie Akupunktur, Homöopathie etc. sind auf ein gut funktionierendes Mesenchym angewiesen, damit die durch Akupunkturnadeln oder Globuli verabreichte Therapieinformation auch ihren Bestimmungsort, nämlich die Körperzelle erreicht. Diese Abhängigkeit vom Mesenchym besteht auch für die genetische Desensibilisierung.

In den ersten Jahren meiner Tätigkeit erlebte ich immer wieder, dass Patienten auf eine an und für sich optimal passende Therapie nicht ansprachen. Ähnliches wurde mir von anderen Therapeuten berichtet. Mit Hilfe des Vegatests konnte ich dann später besser verstehen, warum meine Therapie manchmal wirkungslos verpuffte.

Ein großer Teil der Patienten hat zu Beginn der Therapie keine Mesenchymblockade. Nachdem sie sich zunächst durch die Behandlung verbessern, werden die Beschwerden nach einigen Monaten wieder schlechter. Bei der Vegatestkontrolle zeigt sich dann in den meisten Fällen, dass in der Zwischenzeit eine Mesenchymblockade aufgetreten ist, die eine weitere Verbesserung verhindert. Das Krankheitsbild kann sich sogar wieder auf den ursprünglichen Stand verschlechtern.

Es handelt sich dabei um eine sekundäre Mesenchymblockade, da der Organismus durch die Therapie überfordert war. Von einer primären Mesenchymblockade spricht man dagegen, wenn der Patient gleich beim ersten Vegatest schon eine Blockade aufweist. Gleichgültig ob primäre oder sekundäre Blockade, Mesenchymblockaden haben schon eine Menge an und für sich guter Therapien zunichte gemacht und dabei Patienten und ihre Therapeuten zur Verzweiflung getrieben.

In unserem Gesundheitswesen gibt es eine große Anzahl von Patienten, die von einem Behandler zum nächsten wechseln, da keine Therapie ihnen hilft. Sie werden damit so lange scheitern, wie die Blockade nicht beseitigt ist. Im Rahmen meiner Forschungen bin ich vor einiger Zeit ein Therapieprinzip gestoßen, mit dem man solche Blockaden beseitigen kann. Mittlerweile erhält jeder meiner Patienten zu seiner laufenden Therapie eine Prophylaxe, um das Auftreten der Mesenchymblockade zu verhindern.

Migräne

Bei der Migräne handelt es sich im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz um einen sehr heftigen anfallsweise auftretenden Kopfschmerz, der in der Regel halbseitig auftritt. Als Begleitsymptome der Kopfschmerzen finden sich Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Sehstörungen. Bei einer Sonderform der Migräne (Migräne accompagnée) können vorübergehend Gefühlsstörungen oder andere neurologische Ausfälle auftreten, die sich nach Ende des Migräneanfalls wieder zurückbilden. Bei einem Teil der Migränepatienten kündigt sich der Anfall etwa eine Stunde vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen durch eine sog. Aura an. Dabei können Seh oder Geruchsstörungen auftreten. 

Zur Entstehung der Migräne gibt es unterschiedliche Theorien. Am wahrscheinlichsten ist ein Spasmus bzw. eine Erweiterung der zuführenden Hirngefäße. Bislang ist der wirkliche Wirkmechanismus aber noch unklar.

Da die Ursache der Migräne schulmedizinisch unbekannt ist, bleibt nur die Möglichkeit einer symptomatischen Therapie. Therapeutisch werden Schmerzmittel, Triptane oder auch Ergotamin eingesetzt. Daneben werden ausserdem Mittel zum Unterdrücken der Übelkeit und des Erbrechens eingesetzt.

Auch in unserer Praxis war die Behandlung der Migräne über Jahre nicht wirklich erfolgreich. Über lange Zeit war es mir nicht gelungen die auslösenden Stoffe der Erkrankung zu identifizieren. Das änderte sich erst nachdem mir Testampullen zur Verfügung standen, die vorher nicht erhältlich waren. Insgesamt ließen sich 10 Stoffe identifizieren, die in unterschiedlicher Zusammensetzung die Migräneanfälle auslösen. Die Patienten erhielten eine genetische Desensibilisierung unter Berücksichtigung dieser Substanzen.

Diese Therapie war so erfolgreich, dass fast alle Patienten, die so behandelt wurden beschwerdefrei wurden und keine Migräneanfälle mehr bekamen. Eine Patientin litt vor der Behandlung bereits 40 Jahre an schwerster Migräne. Pro Monat hatte sie an 30 Tagen Migräneanfälle, die dazu führten, dass sie immer wieder bis zu 7 Tagen hintereinander bettlägerig war. Nach einigen Wochen Behandlung nahm die Häufigkeit der Migräneanfälle immer weiter ab. Nach 6 Monaten hatte sie überhaupt keine Migräneanfälle mehr. Falls einmal Spannungskopfschmerzen auftraten reichte eine normale Schmerztablette um beschwerdefrei zu werden.

 

 

 

Morbus Bechterew

Schulmedizin: Der Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die im Laufe der Zeit zu einer zunehmenden Versteifung führt. Die Entzündung spielt sich im Bereich der kleinen Intervertebralgelenke (Zwischenwirbelgelenke) ab und führt zur Versteifung, indem sich Knochenspangen bilden, die die Gelenke zwischen den einzelnen Wirbelkörpern überbrücken.

Die Patienten leiden an starken Schmerzen im Bereich der Brust und Lendenwirbelsäule. Auch die Kreuzbeingelenke sind oft betroffen. Auffällig neben dem zunehmenden Verlust an Beweglichkeit, sind die nächtlichen Rückenschmerzen, besonders gegen Morgen.Diagnostisch verlässt man sich in der Regel auf den Nachweis eines positiven HLA B27 Faktors. 90% der Bechterewpatienten sind lt. Literatur HLA B27 positiv.

Die Ursache des M. Bechterew ist unbekannt. Therapeutisch setzt man auf konsequente Physiotherapie und die Gabe von NSAR (nicht steroidale Antirheumatika). Im akuten Schub kommt auch Kortison zum Einsatz. Bei schweren Verläufen greift man neuerdings auf die sogenannten Biologicals wie TNF alpha Blocker(Preis etwa 900€ pro Spritze) zurück. All diese Medikamente wirken aber nur symptomatisch, da die Ursache des Bechterew nicht bekannt ist. Daher verwundert es auch nicht, dass das weitere Voranschreiten der Krankheit und die zunehmende Versteifung dadurch auch nicht verhindert werden können.

Vegamedizin: Der Morbus Bechterew ist leider ein ganz trauriges Kapitel schulmedizinischen Versagens. Es gibt eine Studie, die untersuchte, wie viel Zeit vergeht von den ersten Beschwerden des Patienten, bis die Diagnose Bechterew beim Orthopäden gestellt wird. Erschreckenderweise waren es mehr als 10 Jahre.

Ein großer Teil des Problems liegt in der Laborgläubigkeit. Ich hatte weiter oben geschrieben, dass 90% der Bechterewpatienten HLA B27 positiv sind. Diese Aussage in Lehrbüchern ist m.E. völlig irreführend. Es ist im Gegenteil so, dass Patienten, die keinen positiven HLA B27 Faktor aufweisen fast nie die Diagnose Bechterew zugestanden wird. Die 10% HLA B27 negative Bechterewpatienten sind wahrscheinlich Patienten im Endstadium, wo die Knochenspangen schon nicht mehr zu übersehen sind und die Diagnose nicht mehr zu leugnen ist.

In Anbetracht der Patienten, die ich in meiner Praxis sehe würde ich vermuten, dass insgesamt vielleicht nur 20% der Bechterewpatienten einen positiven HLA B27 Faktor aufweisen. Vielleicht täusche ich mich auch, da wahrscheinlich nur die im schulmedizinischen System unzufriedenen Patienten sich um andere Behandlungsmöglichkeiten bemühen.

Die Diagnostik wäre ganz einfach, wenn man eine klare Vorstellung von den Zusammenhängen hätte. Ein paar kurze Fragen bei der Anamnese genügen meistens schon um eine richtige Verdachtsdiagnose zu stellen.

1. Morgensteife der Gelenke tritt bei allen Rheumatikern auf egal ob Bechterew oder rheumatoide Arthritis.

2. Bettflüchter sind immer nur die Bechterewpatienten. D.h. wenn ein Patient in den frühen Morgenstunden zwischen 4-6 Uhr wegen Rückenschmerzen aus dem Bett aufstehen und herumlaufen muss, dann bezeichne ich ihn als Bettflüchter. Nachdem die Patienten dann 5-10 Minuten herumgelaufen sind lassen die Schmerzen nach und die Patienten können wieder weiterschlafen.Eine andere Schlüsselfrage lautet: Können Sie am Wochenende schon mal bis gegen 9 oder 10 Uhr im Bett liegen bleiben ? Ein Bechterewler wird das weit von sich weisen.

3. Patienten, die keine Morgensteife aufweisen und auch kein Bettflüchter sind aber bereits kurze Zeit nach dem Aufstehen Schmerzen im unteren Rücken bekommen leiden an einer Sacroileitis, einem anderen Autoimmungeschehen, das starke Schmerzen verursacht.

Unabhängig von Laborergebnissen lässt sich im Vegatest die Diagnose sehr leicht stellen. Nachdem die Anamnese meistens schon deutliche Hinweise gegeben hat findet man beim Bechterew im Vegatest eine typische Rheumabelastung. Dieses Rheuma spielt sich aber nicht an den großen Gelenken oder Fingergelenken ab sondern an der Wirbelsäule. Auch Mischbilder mit der rheumatoiden Arthritis sind möglich.

Die größte Gemeinheit der Natur ist jedoch ein Segmentbechterew. Bisher habe ich in meiner ganzen medizinischen Tätigkeit nur 3 solche Fälle gesehen. Diese Patienten fallen in der Schulmedizin durch alle Raster. Der Bechterew spielt sich nämlich nur an 1 oder 2 Wirbelsegmenten ab. Die Schmerzen sind nur in diesem kleinen Bereich, können aber trotzdem sehr heftig sein. Da nur wenig Entzündungsfläche vorliegt sind die Laborwerte bei diesen Patienten immer völlig normal, von dem HLA B27 ganz zu schweigen. Auch hier findet man den Rheumastoff, und die Patienten brauchen auch die gleiche Therapie wie ein normaler Bechterewpatient.

Auf alle Fälle muss bei allen Bechterewpatienten die Belastung mit dem Rheumastoff mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung gelöscht werden. Bisher sind die meisten Patienten unserer Praxis damit schmerzfrei geworden. Die bestehenden Verknöcherungen und Versteifungen lassen sich durch die Therapie allerdings nicht mehr beseitigen. Daher ist es so wichtig möglichst frühzeitig zu behandeln, damit diese Folgeschäden nicht auftreten. Die genetische Desensibilisierung ist eine kausale Therapie, die die Ursache der Krankheit beseitigt. Von daher beseitigt sie nicht nur die Schmerzen sondern verhindert auch die weitere Versteifung.

Morbus Boeck

Schulmedizin: Die Sarkoidose ist eine Erkrankung die mehrere Organsysteme betreffen kann. Das Hauptsymptom ist eine Vergrößerung der Lymphknoten im Brustkorb. Es gibt eine akute und eine chronische Verlaufsform. Die akute Verlaufsform wird Löfgren Syndrom genannt und weist 3 Symptome auf.

1. Entzündung des Sprunggelenkes

2. Vergrößerung der Lungenlymphknoten im Lungenhilus und

3. Erythema nodosum (schmerzhafte, bläulich verfärbte Knoten der Unterschenkelstreckseite).

Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt, daher existiert auch keine ursächliche Therapie. Glücklicherweise bilden sich bei den meisten Patienten die Symptome spontan zurück. Eine Therapie mit Kortison bringt nur bei einem Teil der Patienten Erfolg und wird in erster Linie im fortgeschrittenen Stadium oder bei Luftnot des Patienten eingesetzt.

Vegamedizin: Lt. Ergebnissen der Vegatestung ist die Sarkoidose eine Erkrankung, die zum rheumatischen Formenkreis gehört. Es findet sich das gleiche Belastungsmuster wie bei der rheumatoiden Arthritis und sie läßt sich auch genauso therapieren. Letzten Endes muss nicht nur der belastende Stoff gelöscht werden, sondern auch die Autoaggression (Zustand in dem der Körper sich selbst angreift) muss beseitigt werden. Bei schweren Verläufen ist parallel eine schulmedizinische Behandlung erforderlich.

Morbus Crohn

Schulmedizin: Ebenso wie die Colitis ulcerosa zählt der Morbus Crohn zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Befallen ist in der Regel der Dünndarm und hier zumeist der letzte Abschnitt (terminales Ileum). Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa, die sich kontinuierlich ausbreitet, liegt beim Morbus Crohn meist ein Befall bestimmter Regionen vor. Die Erkrankung tritt schubweise auf, wobei ein Teil der Patienten zwischen den einzelnen Schüben nicht mehr beschwerdefrei wird.

Hauptsymtome sind meist unblutige Durchfälle, Bauchkrämpfe, Gewichtsverlust. Häufigste Komplikation ist die Ausbildung von Fisteln. Fisteln im Analbereich sind oft das erste Symptom der Erkrankung und sollten immer eine Ileocoloskopie zum Ausschluß eines Morbus Crohn nach sich ziehen. Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa ist bei einem reinen Dünndarmbefall das Riskio für einen Darmkrebs nicht wesentlich erhöht.

Wie auch bei der Colitis ulcerosa ist die Ursache des Morbus Crohn unbekannt. Verschiedene Vermutungen über eine bakterielle Ursache wurden geäußert, konnten aber nie bewiesen werden. Insofern kann man in der normalen Medizin nur eine symptomatische Therapie durchführen, mit dem Ziel, die Entzündung zu unterdrücken. Die Therapie ist von der Hoffnung getragen, dass der Patient dann irgendwann das Stadium der Remission erreicht und für eine gewisse Zeit beschwerdefrei ist.

Vegamedizin: Auslöser der Erkrankung ist eine Gruppe von Stoffen, die, wie auch bei der Colitis ulcerosa, für die entzündlichen Prozesse in der Darmschleimhaut verantwortlich ist. Nach Austestung und genetischer Desensibilisierung sind die meisten Patienten dauerhaft auch ohne weitere schulmedizinische Therapie beschwerdefrei geworden.

Morbus Parkinson

Schulmedizin: Beim Morbus Parkinson handelt es sich um ein neurologisches Krankheitsbild, verursacht durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra des Gehirns. Dadurch vermindert sich die Anzahl dopaminproduzierender Zellen, was die typischen Parkinsonsymptome zur Folge hat.

Die Patienten leiden unter einer Gangunsicherheit, Zittern und einer vermehrten Muskelspannung, die fast bis zur Steife gehen kann. Die Mimik des Gesichtes geht nach und nach verloren. Durch den medikamentösen Ersatz des fehlenden Dopamins lassen sich die Beschwerden nur zum Teil verbessern. Im Laufe der Zeit schreitet die Erkrankung meistens immer weiter voran.

Auch wenn man weiß in welcher Hirnregion die Zellen zerstört werden, so bleibt dennoch unklar was diese Zerstörung auslöst. Daher lässt sich der Prozess auch nicht stoppen.

Vegamedizin: Auslöser des Morbus Parkinson nach heutigem Wissensstand ist eine Kombination von drei Stoffen, die anscheinend den Zerstörungsprozess in der Substantia nigra anstoßen. Laut Vegatestuntersuchungen sind Parkinson, MS und ALS durch die gleiche Kombination an Stoffen ausgelöst, und somit als verwandte Krankheitsbilder anzusehen, auch wenn die Symptomatik sich deutlich unterscheidet.

Interessant ist in meinen Augen, dass sich auch bei der Lewy Demenz die gleiche Dreierkombination findet, dort aber zusätzlich mit einem Demenzstoff kombiniert ist. Dadurch wird verständlich, warum die Lewy Demenz dem Parkinson so ähnlich ist, dass es oft zu Verwechslungen der Krankheitsbilder kommt.

Wie bei allen neurologischen Leiden, die mit Zerstörung von Hirnsubstanz bzw. Nervengewebe einhergehen, gilt auch für den Morbus Parkinson, dass zerstörtes Hirngewebe durch keine Therapie mehr ersetzt werden kann. Daher ist es so wichtig gleich bei Diagnosestellung mit Hilfe des Vegatest Klarheit zu bekommen, damit die genetische Desensibilisierung begonnen werden kann, um das noch verbliebene Hirngewebe möglichst zu schützen. Die beste Lösung ist jedoch der Vorsorge Vegatest um schon vor Ausbruch der Krankheit die Ursache zu beseitigen und Schäden zu verhindern.

Multiinfarkt Demenz

Die Multiinfarkt Demenz ist nur eine von mehreren Demenzformen. Näheres siehe unter Demenz.

Muskeldystrophie Duchenne

Die Muskeldystrophie Duchenne ist eine Erbkrankheit, die nur männliche Personen befällt. Mütter können als Trägerin der Erbanlage der Krankheit übertragen aber nicht selbst erkranken. Durch die Erkrankung kann ein wichtiger Muskeleiweißstoff nicht mehr gebildet werden, so dass die Muskelkraft immer mehr nachlässt.

Erste Symptome der Krankheit zeigen sich meist bereits in der Kindheit mit einer zunehmenden Gangunsicherheit und Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Bedrohlich wird die Situation, wenn in einem späteren Stadium auch die Atemmuskulatur in Mitleidenschaft gezogen ist. In der Pubertät sind Patienten normalerweise schon auf einen Rollstuhl angewiesen. Als junge Erwachsene sind sie in der Regel dann pflegebedürftig.

Bei der Vegatestuntersuchung findet sich beim Vollbild der Muskeldystrophie Duchenne eine Belastung mit 4 verschiedenen Stoffen, die sich gegen die Muskulatur richtet.

Die Häufigkeit der Duchenne Erkrankung wird mit 1 Fall pro 5000 Personen angegeben. Damit sind die Patienten gemeint, die das Vollbild der Erkrankung ausgebildet haben. In der Wirklichkeit ist die Häufigkeit der Erkrankung sicherlich höher. In der Praxis erlebe ich immer wieder Patienten, die über eine leichte Erschöpfbarkeit der Muskeln klagen aber kein gravierendes Beschwerdebild aufweisen. Bei diesen Patienten findet sich bei der Vegatestuntersuchung dann meistens eine Belastung mit nur einem oder zwei der vier auslösenden Stoffe, die beim Vollbild der Muskeldystrophie Duchenne zu finden sind. Unter einen entsprechenden genet. Desensibilisierung waren diese Beschwerden dann immer rasch zu beseitigen. Daher liegt die Vermutung nahe, dass es neben den Patienten, die am Vollbild der Duchenne Krankheit leiden eine unbekannte Zahl  an Personen gibt, die einen abgeschwächten Krankheitsverlauf aufweisen.

Da die Patienten in der Regel durch spezialisierte Zentren betreut werden kommt man in einer normalen Praxis nur sehr selten mit einem Duchenne Patienten in Kontakt. In unserer Praxis wurde bisher erst ein Patient mit dem Vollbild der Muskeldystrophie Duchenne behandelt. Nach Identifikation der auslösenden Stoffe war die Therapie allerdings sehr erfolgreich. Obwohl der Patient bei Behandlungsbeginn bereits im Rollstuhl saß, profitierte er in doppeltem Sinn von der durchgeführten genetischen Desensibilisierung.

Zum ersten konnte das weitere Voranschreiten der Erkrankung bereits nach einigen Monaten Therapie gestoppt werden. Mittlerweile ist der Patient seit über 4 Jahren völlig stabil geblieben. Es sind nach Angaben der Familie bis heute keine neuen muskulären Schäden mehr aufgetreten.

Zum zweiten hat sich der Zustand des Patienten, obwohl er weiter auf den Rollstuhl angewiesen ist deutlich verbessert. Laut Angaben der behandelnden Physiotherapeutin wurde unter der genet. Desensibilisierung die muskuläre Spannung immer besser. Die Fähigkeit im Rollstuhl aufrecht zu sitzen hatte sich ebenfalls deutlich verbessert. Auf Photos, die alle 3 Monate vom Patienten angefertigt wurden konnte man sehen, wie sich der Zustand in rasantem Tempo verbessert hat.

Der Patient war zu Beginn der Behandlung in unserer Praxis bereits 16 Jahre alt, sah aber von der Physiognomie aus wie ein 10 jähriges Kind. Innerhalb einiger Monate veränderte sich das Aussehen so massiv zum Positiven, dass nach 1 Jahr Therapie sein Erscheinungsbild eindeutig seinem wirklichen Lebensalter entsprach. So konnte der Körper im Zeitraffer das an Entwicklung nachholen, was ihm zuvor auf Grund der schweren Erkrankung nicht möglich war.

Nierenkarzinom

Schulmedizin: Das Nierenzellkarzinom geht vom Nierenröhrensystem aus, und hat die unangenehme Eigenschaft, rasch in die Nierenvenen einzubrechen. Dadurch können Krebszellen rasch im ganzen Körper verteilt werden und die Metastasen können sich bevorzugt in Leber, Knochen Lunge und Gehirn absiedeln. Günstiger ist der Verlauf, wenn der Tumor frühzeitig Verbindung zum Nierenbecken hat und sich durch Blut im Urin bemerkbar macht. Deswegen ist Blut im Urin immer ein ernstes Signal, das unbedingt eine genaue Abklärung erfordert. Die Ursache des Nierenzellkarzinoms ist unklar. Die Therapie besteht in der Entfernung der betroffenen Niere, eventuell mit chemotherapeutischer Nachbehandlung. Die Prognose ist abhängig vom Krankheitsstadium bei der Diagnosestellung.

Vegamedizin: Alle bösartigen Tumore des Harntraktes von der Blase über die Harnleiter bis zu den Nieren können durch 2 Stoffe ausgelöst werden. Jeder der beiden Stoffe alleine kann ein Nierenzellkarzinom auslösen, manchmal liegen sie aber auch in Kombination vor. Die Therapie besteht aus der Beseitigung der Belastung mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung. Gleichzeitig muss eine eventuell bestehende Immunschwäche unbedingt ausgeglichen werden. Sollte schon ein Tumor nachweisbar sein, ist unbedingt parallel zu diesen Maßnahmen eine operative Tumorentfernung erforderlich. In den letzten Jahren habe ich häufig bei Vorsorge Vegatests oder bei Tests wegen sonstiger Erkrankungen die beiden og. Belastungen finden können. Das ist die beste Situation für den Patienten, wenn man schon vor Beginn der Erkrankung im schulmedizinischen Sinn die Belastung entdecken und beseitigen kann.

Parkinson

Schulmedizin: Beim Parkinson handelt es sich um ein neurologisches Krankheitsbild, verursacht durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra des Gehirns. Dadurch vermindert sich die Anzahl dopaminproduzierender Zellen, was die typischen Parkinsonsymptome zur Folge hat.

Die Patienten leiden unter einer Gangunsicherheit, Zittern und einer vermehrten Muskelspannung, die fast bis zur Steife gehen kann. Die Mimik des Gesichtes geht nach und nach verloren. Durch den medikamentösen Ersatz des fehlenden Dopamins lassen sich die Beschwerden nur zum Teil verbessern. Im Laufe der Zeit schreitet die Erkrankung meistens immer weiter voran.

Auch wenn man weiß in welcher Hirnregion die Zellen zerstört werden, so bleibt dennoch unklar was diese Zerstörung auslöst. Daher lässt sich der Prozess auch nicht stoppen.

Vegamedizin: Auslöser des Parkinson nach heutigem Wissensstand ist eine Kombination von drei Stoffen, die anscheinend den Zerstörungsprozess in der Substantia nigra anstoßen. Laut Vegatestuntersuchungen sind Parkinson, MS und ALS durch die gleiche Kombination an Stoffen ausgelöst, und somit als verwandte Krankheitsbilder anzusehen, auch wenn die Symptomatik sich deutlich unterscheidet.

Interessant ist in meinen Augen, dass sich auch bei der Lewy Demenz die gleiche Dreierkombination findet, dort aber zusätzlich mit einem Demenzstoff kombiniert ist. Dadurch wird verständlich, warum die Lewy Demenz dem Parkinson so ähnlich ist, dass es oft zu Verwechslungen der Krankheitsbilder kommt.

Wie bei allen neurologischen Leiden, die mit Zerstörung von Hirnsubstanz bzw. Nervengewebe einhergehen, gilt auch für den Parkinson, dass zerstörtes Hirngewebe durch keine Therapie mehr ersetzt werden kann. Daher ist es so wichtig gleich bei Diagnosestellung mit Hilfe des Vegatest Klarheit zu bekommen, damit die genetische Desensibilisierung begonnen werden kann, um das noch verbliebene Hirngewebe möglichst zu schützen. Die beste Lösung ist jedoch der Vorsorge Vegatest um schon vor Ausbruch der Krankheit die Ursache zu beseitigen und Schäden zu verhindern.

Polymyalgia rheumatica

Schulmedizin: Die Polymalgia rheumatica gehört zu der Gruppe der hochakut verlaufenden Rheumaerkrankungen. Ähnlich dramatisch verlaufen aus dieser Gruppe die Riesenzellarteriitis und die Arteriitis cranialis. In einem Teil der Fälle ist die Polymyalgie mit der Arteriitis cranialis kombiniert.

Die Polymyalgiepatienten leiden unter starken Muskelschmerzen im Bereich des Schulter und Beckengürtels. Beim parallelen Auftreten der Arteriitis cranialis sind auch die Arterien im Kopfbereich befallen. Dadurch kann es im schlimmsten Fall zur Erblindung kommen, da vorzugsweise die Augenarterien betroffen sind. Der Krankheitsbeginn ist fulminant. Innerhalb weniger Tage kommt es zur Ausprägung der Beschwerden. Im Labor findet sich als typisches Merkmal eine starke Erhöhung der Blutsenkungsgeschwindigkeit. Der BSG Wert ist schon in der 1. Stunde meist über 50 mm nW.

Therapeutisch ist Kortison das Mittel der Wahl. Wegen der Gefahr der Erblindung und wegen dem fulminanten Verlauf muss Kortison hoch dosiert werden. Bei einer Anfangsdosis von 40-60 mg Kortison pro Tag geht es den Patienten rasch besser. Nach einigen Tagen kann die Dosis dann wieder langsam reduziert werden. Die Kortisontherapie muss für 1-2 Jahre durchgeführt werden. Danach kann man einen Auslassversuch machen.

Trotzdem erleiden dann noch mindestens 30% der Patienten einen Rückfall in Form eines neuen Polymyalgie Schubes. Da die Ursache der Erkrankung nicht bekannt ist, handelt es sich um eine symptomatische Therapie. Deswegen ist auch verständlich, dass das Krankheitsbild nach Ende der Therapie wieder aufflackern kann, da ja die Ursache nicht beseitigt wurde.

Vegamedizin: Auslöser der Polymyalgia rheumatica ist der gleiche Stoff, der auch das Gelenkrheuma auslöst. Wegen der massiven Beschwerden und der Risiken durch die Polymyalgie darf man den Patienten nicht nur mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung behandeln. Zunächst muss die akute Gefahr vom Patienten abgewendet werden. Daher erhalten die Patienten die ganz normale schulmedizinische Kortisontherapie. Parallel wird dann nach dem Vegatest die genetische Desensibilisierung begonnen um die Krankheitsursache zu beseitigen.In aller Regel kann nach 1 Jahr die Kortisontherapie beendet werden ohne dass die Patienten einen neuen Fibromyalgieschub erleiden.

Restless Legs Syndrom

Schulmedizin: Das Restless legs Syndrom (RLS) ist eine weit verbreitete neurologische Erkrankung, die eine ganze Reihe von Symptomen beinhaltet. Die Patienten verspüren besonders in Ruhe in den Abendstunden und Nachts Kribbeln, Unruhegefühl Bewegungsdrang oder sogar leichte Schmerzen in den Beinen. Bewegung wie z.B. Herumlaufen bessert die Beschwerden für eine kurze Zeit. Danach fangen die Beschwerden von vorne an.

Da durch die nächtliche Symptomatik das Einschlafen stark beeinträchtigt sein kann, machen sich nach kurzer Zeit auch die Symptome des Schlafmangels bemerkbar. Die Diagnose wird durch die Beschwerdesymptomatik des Patienten gestellt. Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt.

Therapeutisch versucht man den Einsatz des Parkinsonmittels Dopamin, was einzelnen Patienten etwas Linderung verschaffen kann. Wegen des gestörten Schlafs versuchen die Patienten häufig selbst das Problem mit Schlaftabletten in den Griff zu bekommen.

Vegamedizin: Schon vor vielen Jahren hatte Dr. Nolte herausgefunden, dass das RLS durch eine Belastung mit 3 Schwermetallen ausgelöst ist. Es handelt sich nicht um eine Vergiftung, die z.B. beim Heilpraktiker durch eine Therapie mit Algen oder Koriander beseitigt werden könnte sondern um eine Fehlverarbeitung von Information. Diese Fehlverarbeitung lässt sich nur durch die genetische Desensibilisierung beseitigen.

Die Basisbelastung mit den 3 Schwermetallen stellt in vielen Fällen nicht die alleinige Krankheitsursache dar, sondern kann durch verschiedene andere Belastungen kompliziert werden. Auf alle Fälle ist bei jedem Patienten eine Vegatestung erforderlich, um das individuelle Belastungsmuster festzustellen, damit die genetische Desensibilisierung wirklich alle Belastungsfaktoren beseitigen kann.

In den Bereich des RLS fallen auch einige Krankheitsbilder, die für die Schulmedizin weitgehend unklar sind. So gibt es ein sogenanntes atypisches Restless legs Syndrom. Dabei können die Symptome nicht nur an den Beinen sondern in jeder Körperregion auftreten. Ganz häufig sind die Arme oder Gesäß und Oberschenkel betroffen. Die Übergänge vom RLS zur Fibromyalgie und zur Polyneuropathie sind fließend. Einmal wurde schon ein RLS der Zunge beobachtet, auch am Penis kann ein isoliertes RLS auftreten. Solche Patienten sind im schulmedizinischen System natürlich völlig verloren.

Rheuma

Schulmedizin: Die rheumatoide Arthritis ist ein systemischer Krankheitsprozess, der sich meist nicht nur lokal an einem Gelenk abspielt, sondern den ganzen Organismus in Mitleidenschaft ziehen kann.

Grundproblem der Erkrankung ist eine Autoimmunreaktion, die das Immunsystem veranlasst körpereigenes Gewebe anzugreifen und zu zerstören. Was das Immunsystem zu dieser Fehlreaktion veranlasst ist noch unklar. Man kennt zwar die Rolle von aktivierenden und dämpfenden Zellen (T-Helfer und T-Suppressor Zellen) aber man ist noch unsicher was letztlich der auslösende Faktor ist. Vermutet werden Virusinfekte und Umweltfaktoren wie z.B Zigarettenrauch.

Folge der Aktivierung des Immunsystems ist eine Entzündung der Gelenkinnenhäute, die dann fortschreitend zu der Gelenkzerstörung führt. Es können alle Gelenke betroffen sein, wobei meistens auch die Fingergrundgelenke in Mitleidenschaft gezogen sind. Typisches Symptom ist die Morgensteife, die von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden anhalten kann.

Neben dem Gelenkbefall gibt es die unterschiedlichsten Organmanifestationen wobei in der Schulmedizin in erster Linie Beteiligungen der serösen Häute von Herzbeutel und Rippenfell bekannt sind. Auch die Herzklappen, Augen und Sehnenhüllen können betroffen sein. Therapeutisch kommt es darauf an, den Entzündungsprozess so schnell wie möglich zu unterdrücken, um weiteren Schaden vom Patienten abzuwenden.

Weitverbreitet ist das sogenannte Step down Konzept. Im einzelnen heißt das, so früh wie möglich den Entzündungsprozess durch eine hochdosierte Therapie zu beenden, und dann langsam die Medikamente zu reduzieren. Zur Anwendung kommen hier z.B. Kortison (Beginn mit 20 mg. täglich) und andere entzündungshemmende Medikamente wie die nichtsteroidalen Antirheumatika (z.B. Diclofenac) und niedrigdosierte Chemotherapeutika (MTX, Cyclosporin, Endoxan).

Therapiereserve bei besonders schweren Verläufen und unzureichendem Erfolg der og. Therapie sind die sogenannten Biologicals (spezielle Antikörper), die Entzündungszellen binden und damit unschädlich machen. Nachteil der Biologials ist der extrem hohe Preis und teilweise gefährliche Nebenwirkungen, da sie sehr stark auch in sonstige immunologische Vorgänge eingreifen.

Letzten Endes ist in der Schulmedizin bei allen Fortschritten immer noch unklar, warum ein Patient ein Rheuma bekommt und ein anderer nicht. Da man den Auslöser von Rheuma nicht kennt ist die Therapie symptomatisch. Das heißt, dass die Symptome unterdrückt werden, ohne dass die Krankheit ausheilt. Dadurch muss eine Rheumatherapie in der Regel auch lebenslang durchgeführt werden.

Vegamedizin: Zunächst ist zu sagen, dass die schulmedizinische Rheumatherapie aus meiner Sicht sehr wichtig für den Patienten ist, auch wenn man eventuell Nebenwirkungen der Medikamente in Kauf nehmen muss. Da die genetische Desensibilisierung etwas Zeit benötigt um den Entzündungsprozess zu stoppen, muss man die Patienten erst einmal mit Hilfe der Schulmedizin vor weiteren Schäden bewahren. Meistens reicht eine vorübergehende Gabe von Kortison, bis die genetische Desensibilisierung die Situation verbessert hat. Wichtig ist aber, dass nicht dauerhaft nur die Symptome unterdrückt werden, sondern die Ursache des Rheuma beseitigt wird.

Ursächliche Belastung, die den rheumatischen Prozess auslöst ist ein weit verbreiteter Stoff, meist in Kombination mit einem bakteriellen Kontakt. Diese Belastungen und ebenso die Autoaggression, die ja eine Folge davon ist, dass das Immunsystem verrückt spielt, müssen unbedingt beseitigt werden um die Situation für den Patienten grundlegend zu verändern. Manchmal gestaltet sich die Therapie bei Rheumatikern etwas schwierig, da diese Patienten eine extreme Neigung haben eine Mesenchymblockade zu entwickeln. Daher muss unbedingt alle 3 Monate eine kurze Zwischenkontrolle durchgeführt werden um den Therapieerfolg zu überwachen.

Noch einige wichtige Anmerkungen zum Schluß. In der Schulmedizin spielen Laborwerte wie der Rheumafaktor, CRP, Anti CCP und HLA B27 eine große Rolle für die Diagnosestellung. Viele Patienten fallen aber durch dieses diagnostische Raster. Durch den Vegatest hat man eine sehr gute zusätzliche Möglichkeit unklare Beschwerden des Patienten einzuordnen. Mindestens 50% meiner Patienten, die lt. Vegatest an einem Rheuma leiden und dann auch durch die genetische Desensibilisierung schmerzfrei werden, haben weder einen positiven Rheumafaktor noch einen positiven HLA B27. D.h., dass die Patienten, die durch das Raster der Schulmedizin fallen, oft auch keine adäquate Therapie erhalten.

Wie schon unter den schulmedizinischen Aspekten beschrieben, gibt es nicht nur ein Rheuma der Gelenke sondern die verschiedensten Organstrukturen können befallen sein. Am häufigsten lt. Vegatest ist ein Befall der großen Arterien (Aorta, Halsschlagadern, Hirngefäße, Herzkranzgefäße), die sogenannte Makroangiopathie. Eine Beteiligung der großen Arterien findet sich etwa bei jedem 2. Patienten, der eine Belastung mit dem Rheuma auslösenden Stoff hat. Das sind die Patienten, bei denen sich zunehmend eine Arteriosklerose entwickelt, die über das normale Altersmaß hinausgeht. Wenn die Patienten nicht vorher über Angina pectoris Beschwerden klagen, kann sich hier unbemerkt ein zunehmender Verschluss der Herzkranzarterien oder der großen Halsarterien anbahnen, bis es dann zum Schlaganfall, Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod kommt. Da die Patienten in den meisten Fällen völlig beschwerdefrei sind, sollte man unbedingt schon im Vorfeld solcher Katastrophen das individuelle Risikoprofil mittels Vegatest abklären, um dann rechtzeitig den Krankheitsprozess stoppen zu können..

Außer den Gefäßen können ebenfalls befallen sein: die Lunge (Alveolitis), die Schilddrüse (Hashimoto Thyreoiditis), das Lymphsystem (Lymphangitis) und die Augen (Sjögren Syndrom). Die Therapie bei den Befallsmustern ausserhalb der Gelenke ist identisch mit der Rheumatherapie bei einer klassischen rheumatoiden Arthritis.  

Sjögren Syndrom

Schulmedizin: Das Sjögren Syndrom ist eine Erkrankung der Speicheldrüsen und der Tränendrüsen. Die Patienten leiden unter trockenen Augen und trockenen Mundschleimhäuten. Häufig haben die Patienten nach dem Aufwachen verklebte Augen. Dadurch kann es beim Öffnen der Augen zu schmerzhaften Hornhautverletzungen kommen.

Das Sjögren Syndrom kann alleine ohne entsprechende Begleitkrankheit auftreten (primäres Sjögren Syndrom) oder als Begleiterkrankung bei rheumatischen Krankheiten (sekundäres Sjögren Syndrom). Die Ursache des primären Sjögren Syndroms ist unbekannt. Therapeutisch versucht man die fehlende Flüssigkeit durch entsprechende Augentropfen oder künstlichen Speichel in Sprayform zu ersetzen. Durch eine Therapie der rheumatischen Grunderkrankung lässt sich das sekundäre Sjögren Syndrom manchmal abmildern.

Vegamedizin: In der Vegatestuntersuchung findet man beim Sjögren Syndrom immer eine rheumatische Belastung. D.h., dass es sich um ein eindeutiges Rheuma handelt, das aber in dem Fall nicht nur die Gelenkinnenhäute sondern auch die Drüsen befällt. Auch die sogenannten primären Sjögren Fälle haben keine andere Ursache. In diesen Fällen wurde lediglich die Diagnose Rheuma nicht gestellt, da keine eindeutige Symptomatik oder Laborveränderung vorliegt.

Nach meiner Erfahrung gibt es kein sog. primäres Sjögren Syndrom. Es gibt lediglich eine große Anzahl von Patienten, bei denen die Diagnose Rheuma nicht gestellt wurde, weil die Gelenkveränderungen fehlen und die Labordiagnostik unauffällig ist. Hierunter fallen z.B. all die Rheumatiker, deren Erkrankung sich in erster Linie nur an den großen Arterien abspielt. Therapeutisch wird in der Vegamedizin die zugrunde liegende Rheumabelastung und die begleitende Autoaggression gelöscht. Nach Beseitigung der Krankheitsursache erholt sich in vielen Fällen die Sekretion der Tränen und Speicheldrüsen wieder.

Stomatitis aphtosa

Schulmedizin: Hauptsymptom der Stomatitis aphtosa sind schmerzhafte Schleimhautdefekte der Mundschleimhaut mit gelblichem Belag und entzündlichem Randsaum. Betroffen ist meistens die Schleimhaut der Ober und Unterlippeninnenseite, der Zungenrand oder der weiche Gaumen. Die Dauer der Erkrankung bis zum Abheilen der Aphte beträgt etwa 7 Tage. Einige Patienten leiden an einer chronischen Aphtose. Die einzelnen Aphten heilen zwar nach einigen Tagen wieder ab aber gleichzeitig entstehen neue Herde. In der Folge haben diese Patienten manchmal über Jahre ständige Schmerzen im Bereich der Mundhöhle. Die Ursache der Aphtose ist bis heute unklar. Diskutiert wird eine Beteiligung des Herpes Virus sowie Eisenmangel. Gesichert ist, dass nach kleinen Verletzungen (z.B Bissverletzung der Mundschleimhaut) ganz rasch an der verletzten Stelle eine Aphte auftritt. Auch bestimmte Nahrungsmittel können bei manchen Patienten immer wieder die Entstehung von Aphten begünstigen.

Vegatest: In den letzten Jahren konnte ich beobachten, dass bei Patienten, die an einer Stomatitis aphtosa litten, ganz häufig eine Belastung mit dem Stoff nachweisbar war, der Krebserkrankungen im Bereich der Mundschleimhaut, in der Speiseröhre und im Magen auslöst. Zusätzlich spielen verschiedene Viren eine Rolle. nicht jedoch das Herpesvirus. Löschen dieser Belastungen führte meist zu einer deutlichen Verbesserung bzw. Abheilen der Aphtose.

Unruhige Beine

Näheres siehe unter Restless legs Syndrom

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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