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Sjögren Syndrom

Schulmedizin: Das Sjögren Syndrom ist eine Erkrankung der Speicheldrüsen und der Tränendrüsen. Die Patienten leiden unter trockenen Augen und trockenen Mundschleimhäuten. Häufig haben die Patienten nach dem Aufwachen verklebte Augen. Dadurch kann es beim Öffnen der Augen zu schmerzhaften Hornhautverletzungen kommen.

Das Sjögren Syndrom kann alleine ohne entsprechende Begleitkrankheit auftreten (primäres Sjögren Syndrom) oder als Begleiterkrankung bei rheumatischen Krankheiten (sekundäres Sjögren Syndrom). Die Ursache des primären Sjögren Syndroms ist unbekannt. Therapeutisch versucht man die fehlende Flüssigkeit durch entsprechende Augentropfen oder künstlichen Speichel in Sprayform zu ersetzen. Durch eine Therapie der rheumatischen Grunderkrankung lässt sich das sekundäre Sjögren Syndrom manchmal abmildern.

Vegamedizin: In der Vegatestuntersuchung findet man beim Sjögren Syndrom immer eine rheumatische Belastung. D.h., dass es sich um ein eindeutiges Rheuma handelt, das aber in dem Fall nicht nur die Gelenkinnenhäute sondern auch die Drüsen befällt. Auch die sogenannten primären Sjögren Fälle haben keine andere Ursache. In diesen Fällen wurde lediglich die Diagnose Rheuma nicht gestellt, da keine eindeutige Symptomatik oder Laborveränderung vorliegt.

Nach meiner Erfahrung gibt es kein sog. primäres Sjögren Syndrom. Es gibt lediglich eine große Anzahl von Patienten, bei denen die Diagnose Rheuma nicht gestellt wurde, weil die Gelenkveränderungen fehlen und die Labordiagnostik unauffällig ist. Hierunter fallen z.B. all die Rheumatiker, deren Erkrankung sich in erster Linie nur an den großen Arterien abspielt. Therapeutisch wird in der Vegamedizin die zugrunde liegende Rheumabelastung und die begleitende Autoaggression gelöscht. Nach Beseitigung der Krankheitsursache erholt sich in vielen Fällen die Sekretion der Tränen und Speicheldrüsen wieder.

Stomatitis aphtosa

Schulmedizin: Hauptsymptom der Stomatitis aphtosa sind schmerzhafte Schleimhautdefekte der Mundschleimhaut mit gelblichem Belag und entzündlichem Randsaum. Betroffen ist meistens die Schleimhaut der Ober und Unterlippeninnenseite, der Zungenrand oder der weiche Gaumen. Die Dauer der Erkrankung bis zum Abheilen der Aphte beträgt etwa 7 Tage. Einige Patienten leiden an einer chronischen Aphtose. Die einzelnen Aphten heilen zwar nach einigen Tagen wieder ab aber gleichzeitig entstehen neue Herde. In der Folge haben diese Patienten manchmal über Jahre ständige Schmerzen im Bereich der Mundhöhle. Die Ursache der Aphtose ist bis heute unklar. Diskutiert wird eine Beteiligung des Herpes Virus sowie Eisenmangel. Gesichert ist, dass nach kleinen Verletzungen (z.B Bissverletzung der Mundschleimhaut) ganz rasch an der verletzten Stelle eine Aphte auftritt. Auch bestimmte Nahrungsmittel können bei manchen Patienten immer wieder die Entstehung von Aphten begünstigen.

Vegatest: In den letzten Jahren konnte ich beobachten, dass bei Patienten, die an einer Stomatitis aphtosa litten, ganz häufig eine Belastung mit dem Stoff nachweisbar war, der Krebserkrankungen im Bereich der Mundschleimhaut, in der Speiseröhre und im Magen auslöst. Zusätzlich spielen verschiedene Viren eine Rolle. nicht jedoch das Herpesvirus. Löschen dieser Belastungen führte meist zu einer deutlichen Verbesserung bzw. Abheilen der Aphtose.

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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