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Parkinson

Schulmedizin: Beim Parkinson handelt es sich um ein neurologisches Krankheitsbild, verursacht durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra des Gehirns. Dadurch vermindert sich die Anzahl dopaminproduzierender Zellen, was die typischen Parkinsonsymptome zur Folge hat.

Die Patienten leiden unter einer Gangunsicherheit, Zittern und einer vermehrten Muskelspannung, die fast bis zur Steife gehen kann. Die Mimik des Gesichtes geht nach und nach verloren. Durch den medikamentösen Ersatz des fehlenden Dopamins lassen sich die Beschwerden nur zum Teil verbessern. Im Laufe der Zeit schreitet die Erkrankung meistens immer weiter voran.

Auch wenn man weiß in welcher Hirnregion die Zellen zerstört werden, so bleibt dennoch unklar was diese Zerstörung auslöst. Daher lässt sich der Prozess auch nicht stoppen.

Vegamedizin: Auslöser des Parkinson nach heutigem Wissensstand ist eine Kombination von drei Stoffen, die anscheinend den Zerstörungsprozess in der Substantia nigra anstoßen. Laut Vegatestuntersuchungen sind Parkinson, MS und ALS durch die gleiche Kombination an Stoffen ausgelöst, und somit als verwandte Krankheitsbilder anzusehen, auch wenn die Symptomatik sich deutlich unterscheidet.

Interessant ist in meinen Augen, dass sich auch bei der Lewy Demenz die gleiche Dreierkombination findet, dort aber zusätzlich mit einem Demenzstoff kombiniert ist. Dadurch wird verständlich, warum die Lewy Demenz dem Parkinson so ähnlich ist, dass es oft zu Verwechslungen der Krankheitsbilder kommt.

Wie bei allen neurologischen Leiden, die mit Zerstörung von Hirnsubstanz bzw. Nervengewebe einhergehen, gilt auch für den Parkinson, dass zerstörtes Hirngewebe durch keine Therapie mehr ersetzt werden kann. Daher ist es so wichtig gleich bei Diagnosestellung mit Hilfe des Vegatest Klarheit zu bekommen, damit die genetische Desensibilisierung begonnen werden kann, um das noch verbliebene Hirngewebe möglichst zu schützen. Die beste Lösung ist jedoch der Vorsorge Vegatest um schon vor Ausbruch der Krankheit die Ursache zu beseitigen und Schäden zu verhindern.

Polymyalgia rheumatica

Schulmedizin: Die Polymalgia rheumatica gehört zu der Gruppe der hochakut verlaufenden Rheumaerkrankungen. Ähnlich dramatisch verlaufen aus dieser Gruppe die Riesenzellarteriitis und die Arteriitis cranialis. In einem Teil der Fälle ist die Polymyalgie mit der Arteriitis cranialis kombiniert.

Die Polymyalgiepatienten leiden unter starken Muskelschmerzen im Bereich des Schulter und Beckengürtels. Beim parallelen Auftreten der Arteriitis cranialis sind auch die Arterien im Kopfbereich befallen. Dadurch kann es im schlimmsten Fall zur Erblindung kommen, da vorzugsweise die Augenarterien betroffen sind. Der Krankheitsbeginn ist fulminant. Innerhalb weniger Tage kommt es zur Ausprägung der Beschwerden. Im Labor findet sich als typisches Merkmal eine starke Erhöhung der Blutsenkungsgeschwindigkeit. Der BSG Wert ist schon in der 1. Stunde meist über 50 mm nW.

Therapeutisch ist Kortison das Mittel der Wahl. Wegen der Gefahr der Erblindung und wegen dem fulminanten Verlauf muss Kortison hoch dosiert werden. Bei einer Anfangsdosis von 40-60 mg Kortison pro Tag geht es den Patienten rasch besser. Nach einigen Tagen kann die Dosis dann wieder langsam reduziert werden. Die Kortisontherapie muss für 1-2 Jahre durchgeführt werden. Danach kann man einen Auslassversuch machen.

Trotzdem erleiden dann noch mindestens 30% der Patienten einen Rückfall in Form eines neuen Polymyalgie Schubes. Da die Ursache der Erkrankung nicht bekannt ist, handelt es sich um eine symptomatische Therapie. Deswegen ist auch verständlich, dass das Krankheitsbild nach Ende der Therapie wieder aufflackern kann, da ja die Ursache nicht beseitigt wurde.

Vegamedizin: Auslöser der Polymyalgia rheumatica ist der gleiche Stoff, der auch das Gelenkrheuma auslöst. Wegen der massiven Beschwerden und der Risiken durch die Polymyalgie darf man den Patienten nicht nur mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung behandeln. Zunächst muss die akute Gefahr vom Patienten abgewendet werden. Daher erhalten die Patienten die ganz normale schulmedizinische Kortisontherapie. Parallel wird dann nach dem Vegatest die genetische Desensibilisierung begonnen um die Krankheitsursache zu beseitigen.In aller Regel kann nach 1 Jahr die Kortisontherapie beendet werden ohne dass die Patienten einen neuen Fibromyalgieschub erleiden.

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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