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Magenkarzinom

Schulmedizin: Während in Ländern wie China und Japan das Magenkarzinom weit verbreitet ist, ist die Häufigkeit der Erkrankung in Europa seit einigen Jahren deutlich rückläufig.

Ursache des Magenkarzinoms ist nach schulmedizinischer Erfahrung eine Infektion der Magenschleimhaut mit dem Keim Heliobacter pylori. Auch Magenpolypen gelten als Risikofaktor der Krebsentstehung.

Therapeutisch steht an erster Stelle die operative Tumorentfernung begleitet von einer Chemotherapie. Als Prophylaxe zur Vermeidung des Magenkarzinom wird zum einen eine Erradikation des Heliobacter pylori empfohlen, sowie eine Abklärung von Magenbeschwerden mit Hilfe der Gastroskopie.

Vegamedizin: Ursache des Magenkarzinoms, ebenso wie vom Speiseröhrenkrebs und Schleimhautkarzinomen von Mundhöhle und Rachen, ist eine Belastung mit einem bestimmten Umweltgift.

Sollte bei einem Patienten schon ein Karzinom vorliegen, so ist in erster Linie die Hilfe der Schulmedizin gefragt. Der Tumor muss so rasch wie möglich entfernt werden, um eine Metastasierung zu verhindern. Parallel empfiehlt es sich, die tumorauslösende Belastung zu löschen, um die Prognose zu verbessern.Auch eine Immunschwäche muss unbedingt ausgeglichen werden.

Häufig findet man im Vegatest die og. Belastung, ohne dass schon ein Tumor nachweisbar ist. In diesen Fällen sollte man unbedingt schon im Vorfeld der Erkrankung die Belastung löschen, um dem Patienten ein Magenkarzinom zu ersparen. Wenn dann auch noch die Immunschwäche ausgeglichen wird, ist die größte Gefahr schon gebannt.

Malignes Melanom

Schulmedizin: Das maligne Melanom ist ein hochbösartiger Tumor, der insbesondere durch seine Neigung frühzeitig zu metastasieren, auffällt. Die meisten Melanome bilden sich in der Haut, es gibt aber auch seltene Formen, die die Aderhaut der Augen, oder innere Organe befallen können. Die Anzahl der Neuerkrankungen in Europa steigt ständig weiter.

Als Ursache des Tumors wird die Einwirkung der Sonnenstrahlung angesehen. Hier konnten statistische Zusammenhänge aufgezeigt werden. Außerdem wird das Vorhandensein von vielen Leberflecken als Risikofaktor angesehen. Die meisten Menschen haben etwa 20 Leberflecke über den ganzen Körper verteilt. Sollte jemand mehr als 50 Leberflecke aufweisen, so gilt er als gefährdet, insbesondere wenn schon dysplastische Nävi (histologisch „unruhige“ Nävi) aufgetreten sind. Besonders gefährdet für eine spätere Entartung sind Leberflecke im Bereich der Fusssohlen oder an anderen Stellen, die einer ständigen Reizung ausgesetzt sind.

Therapeutisch spielt die Früherkennung die größte Rolle. Da sich die meisten Melanome äußerlich auf der Haut zeigen, sind sie durch den erfahrenen Untersucher frühzeitig zu erkennen. Bei erfolgter Entartung muss rasch eine operative Entfernung des Tumors mit großem Sicherheitsabstand erfolgen.

Vegamedizin: Schon vor vielen Jahren hatte Dr. Nolte entdeckt, dass das Melanom immer durch einen bestimmten Stoff ausgelöst wird. Interessanterweise sind auch die sogenannten Risikofaktoren wie dysplastische Nävi oder Vermehrung der Anzahl an Nävi schon mit einer Belastung mit diesem Stoff gekoppelt. D.h., dass auch diese Risikofaktoren schon Teil der Erkrankung sind.

Wichtig ist, die Belastung schon vor der Entartung der Melanozyten im Vegatest aufzudecken und dann zu löschen. Sollte bereits ein Melanom vorliegen, so kann man durch die genetische Desensibilisierung und Ausgleichen der Immunschwäche noch entscheidend die Prognose verbessern. Ansonsten muss aber unbedingt die Hilfe der Schulmedizin in Anspruch genommen werden um den Tumor rasch zu entfernen und eventuelle Metastasen aufzuspüren.

Menière Syndrom (Morbus Menière)

Schulmedizin: Es handelt sich um eine Erkrankung des Innenohrs, die vermutlich durch einen Lymphstau ausgelöst ist. Die Patienten leiden an starkem Drehschwindel, Tinnitus und einer Hörminderung. Die Anfälle treten plötzlich auf und können Stunden bis mehrere Tage andauern. Zwischen den Anfällen sind die Patienten oft völlig beschwerdefrei.

Vegamedizin: Das Menière Syndrom wird erfahrungsgemäß durch zwei verschiedene Stoffgruppen ausgelöst. Die erste Stoffgruppe führt zu einer Irritation des Labyrinthsystems im Innenohr. Die zweite Stoffgruppe hat einen Bezug zum Gallengangssystem. Aus der chinesischen Medizin wissen wir, dass der Gallenblasenmeridian mit der Gallenblase und den Gallenwegen Verbindung hat, aber auch direkt vor dem Ohr endet. Möglicherweise lässt sich daraus die Erklärung für die gefundene Stoffkombination ableiten. Auf alle Fälle sollten die betreffenden Belastungen gelöscht werden um erneute Anfälle möglichst zu verhindern.

Mesenchymblockade

Schulmedizin: Dieses Krankheitsbild ist in der Schulmedizin nicht bekannt.

Vegamedizin: Das Mesenchym im Körper könnte man auch vereinfacht als Bindegewebe bezeichnen. Bereits 1975 hatte Alfred Pischinger in seinem Buch „Das System der Grundregulation“ das Mesenchym beschrieben. Hier finden alle Regulations und Austauschvorgänge im Körper statt. Therapien wie Akupunktur, Homöopathie etc. sind auf ein gut funktionierendes Mesenchym angewiesen, damit die durch Akupunkturnadeln oder Globuli verabreichte Therapieinformation auch ihren Bestimmungsort, nämlich die Körperzelle erreicht. Diese Abhängigkeit vom Mesenchym besteht auch für die genetische Desensibilisierung.

In den ersten Jahren meiner Tätigkeit erlebte ich immer wieder, dass Patienten auf eine an und für sich optimal passende Therapie nicht ansprachen. Ähnliches wurde mir von anderen Therapeuten berichtet. Mit Hilfe des Vegatests konnte ich dann später besser verstehen, warum meine Therapie manchmal wirkungslos verpuffte.

Ein großer Teil der Patienten hat zu Beginn der Therapie keine Mesenchymblockade. Nachdem sie sich zunächst durch die Behandlung verbessern, werden die Beschwerden nach einigen Monaten wieder schlechter. Bei der Vegatestkontrolle zeigt sich dann in den meisten Fällen, dass in der Zwischenzeit eine Mesenchymblockade aufgetreten ist, die eine weitere Verbesserung verhindert. Das Krankheitsbild kann sich sogar wieder auf den ursprünglichen Stand verschlechtern.

Es handelt sich dabei um eine sekundäre Mesenchymblockade, da der Organismus durch die Therapie überfordert war. Von einer primären Mesenchymblockade spricht man dagegen, wenn der Patient gleich beim ersten Vegatest schon eine Blockade aufweist. Gleichgültig ob primäre oder sekundäre Blockade, Mesenchymblockaden haben schon eine Menge an und für sich guter Therapien zunichte gemacht und dabei Patienten und ihre Therapeuten zur Verzweiflung getrieben.

In unserem Gesundheitswesen gibt es eine große Anzahl von Patienten, die von einem Behandler zum nächsten wechseln, da keine Therapie ihnen hilft. Sie werden damit so lange scheitern, wie die Blockade nicht beseitigt ist. Im Rahmen meiner Forschungen bin ich vor einiger Zeit ein Therapieprinzip gestoßen, mit dem man solche Blockaden beseitigen kann. Mittlerweile erhält jeder meiner Patienten zu seiner laufenden Therapie eine Prophylaxe, um das Auftreten der Mesenchymblockade zu verhindern.

Migräne

Bei der Migräne handelt es sich im Gegensatz zum Spannungskopfschmerz um einen sehr heftigen anfallsweise auftretenden Kopfschmerz, der in der Regel halbseitig auftritt. Als Begleitsymptome der Kopfschmerzen finden sich Übelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit und Sehstörungen. Bei einer Sonderform der Migräne (Migräne accompagnée) können vorübergehend Gefühlsstörungen oder andere neurologische Ausfälle auftreten, die sich nach Ende des Migräneanfalls wieder zurückbilden. Bei einem Teil der Migränepatienten kündigt sich der Anfall etwa eine Stunde vor dem Einsetzen der Kopfschmerzen durch eine sog. Aura an. Dabei können Seh oder Geruchsstörungen auftreten. 

Zur Entstehung der Migräne gibt es unterschiedliche Theorien. Am wahrscheinlichsten ist ein Spasmus bzw. eine Erweiterung der zuführenden Hirngefäße. Bislang ist der wirkliche Wirkmechanismus aber noch unklar.

Da die Ursache der Migräne schulmedizinisch unbekannt ist, bleibt nur die Möglichkeit einer symptomatischen Therapie. Therapeutisch werden Schmerzmittel, Triptane oder auch Ergotamin eingesetzt. Daneben werden ausserdem Mittel zum Unterdrücken der Übelkeit und des Erbrechens eingesetzt.

Auch in unserer Praxis war die Behandlung der Migräne über Jahre nicht wirklich erfolgreich. Über lange Zeit war es mir nicht gelungen die auslösenden Stoffe der Erkrankung zu identifizieren. Das änderte sich erst nachdem mir Testampullen zur Verfügung standen, die vorher nicht erhältlich waren. Insgesamt ließen sich 10 Stoffe identifizieren, die in unterschiedlicher Zusammensetzung die Migräneanfälle auslösen. Die Patienten erhielten eine genetische Desensibilisierung unter Berücksichtigung dieser Substanzen.

Diese Therapie war so erfolgreich, dass fast alle Patienten, die so behandelt wurden beschwerdefrei wurden und keine Migräneanfälle mehr bekamen. Eine Patientin litt vor der Behandlung bereits 40 Jahre an schwerster Migräne. Pro Monat hatte sie an 30 Tagen Migräneanfälle, die dazu führten, dass sie immer wieder bis zu 7 Tagen hintereinander bettlägerig war. Nach einigen Wochen Behandlung nahm die Häufigkeit der Migräneanfälle immer weiter ab. Nach 6 Monaten hatte sie überhaupt keine Migräneanfälle mehr. Falls einmal Spannungskopfschmerzen auftraten reichte eine normale Schmerztablette um beschwerdefrei zu werden.

 

 

 

Morbus Bechterew

Schulmedizin: Der Morbus Bechterew, auch Spondylitis ankylosans genannt, ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Wirbelsäule, die im Laufe der Zeit zu einer zunehmenden Versteifung führt. Die Entzündung spielt sich im Bereich der kleinen Intervertebralgelenke (Zwischenwirbelgelenke) ab und führt zur Versteifung, indem sich Knochenspangen bilden, die die Gelenke zwischen den einzelnen Wirbelkörpern überbrücken.

Die Patienten leiden an starken Schmerzen im Bereich der Brust und Lendenwirbelsäule. Auch die Kreuzbeingelenke sind oft betroffen. Auffällig neben dem zunehmenden Verlust an Beweglichkeit, sind die nächtlichen Rückenschmerzen, besonders gegen Morgen.Diagnostisch verlässt man sich in der Regel auf den Nachweis eines positiven HLA B27 Faktors. 90% der Bechterewpatienten sind lt. Literatur HLA B27 positiv.

Die Ursache des M. Bechterew ist unbekannt. Therapeutisch setzt man auf konsequente Physiotherapie und die Gabe von NSAR (nicht steroidale Antirheumatika). Im akuten Schub kommt auch Kortison zum Einsatz. Bei schweren Verläufen greift man neuerdings auf die sogenannten Biologicals wie TNF alpha Blocker(Preis etwa 900€ pro Spritze) zurück. All diese Medikamente wirken aber nur symptomatisch, da die Ursache des Bechterew nicht bekannt ist. Daher verwundert es auch nicht, dass das weitere Voranschreiten der Krankheit und die zunehmende Versteifung dadurch auch nicht verhindert werden können.

Vegamedizin: Der Morbus Bechterew ist leider ein ganz trauriges Kapitel schulmedizinischen Versagens. Es gibt eine Studie, die untersuchte, wie viel Zeit vergeht von den ersten Beschwerden des Patienten, bis die Diagnose Bechterew beim Orthopäden gestellt wird. Erschreckenderweise waren es mehr als 10 Jahre.

Ein großer Teil des Problems liegt in der Laborgläubigkeit. Ich hatte weiter oben geschrieben, dass 90% der Bechterewpatienten HLA B27 positiv sind. Diese Aussage in Lehrbüchern ist m.E. völlig irreführend. Es ist im Gegenteil so, dass Patienten, die keinen positiven HLA B27 Faktor aufweisen fast nie die Diagnose Bechterew zugestanden wird. Die 10% HLA B27 negative Bechterewpatienten sind wahrscheinlich Patienten im Endstadium, wo die Knochenspangen schon nicht mehr zu übersehen sind und die Diagnose nicht mehr zu leugnen ist.

In Anbetracht der Patienten, die ich in meiner Praxis sehe würde ich vermuten, dass insgesamt vielleicht nur 20% der Bechterewpatienten einen positiven HLA B27 Faktor aufweisen. Vielleicht täusche ich mich auch, da wahrscheinlich nur die im schulmedizinischen System unzufriedenen Patienten sich um andere Behandlungsmöglichkeiten bemühen.

Die Diagnostik wäre ganz einfach, wenn man eine klare Vorstellung von den Zusammenhängen hätte. Ein paar kurze Fragen bei der Anamnese genügen meistens schon um eine richtige Verdachtsdiagnose zu stellen.

1. Morgensteife der Gelenke tritt bei allen Rheumatikern auf egal ob Bechterew oder rheumatoide Arthritis.

2. Bettflüchter sind immer nur die Bechterewpatienten. D.h. wenn ein Patient in den frühen Morgenstunden zwischen 4-6 Uhr wegen Rückenschmerzen aus dem Bett aufstehen und herumlaufen muss, dann bezeichne ich ihn als Bettflüchter. Nachdem die Patienten dann 5-10 Minuten herumgelaufen sind lassen die Schmerzen nach und die Patienten können wieder weiterschlafen.Eine andere Schlüsselfrage lautet: Können Sie am Wochenende schon mal bis gegen 9 oder 10 Uhr im Bett liegen bleiben ? Ein Bechterewler wird das weit von sich weisen.

3. Patienten, die keine Morgensteife aufweisen und auch kein Bettflüchter sind aber bereits kurze Zeit nach dem Aufstehen Schmerzen im unteren Rücken bekommen leiden an einer Sacroileitis, einem anderen Autoimmungeschehen, das starke Schmerzen verursacht.

Unabhängig von Laborergebnissen lässt sich im Vegatest die Diagnose sehr leicht stellen. Nachdem die Anamnese meistens schon deutliche Hinweise gegeben hat findet man beim Bechterew im Vegatest eine typische Rheumabelastung. Dieses Rheuma spielt sich aber nicht an den großen Gelenken oder Fingergelenken ab sondern an der Wirbelsäule. Auch Mischbilder mit der rheumatoiden Arthritis sind möglich.

Die größte Gemeinheit der Natur ist jedoch ein Segmentbechterew. Bisher habe ich in meiner ganzen medizinischen Tätigkeit nur 3 solche Fälle gesehen. Diese Patienten fallen in der Schulmedizin durch alle Raster. Der Bechterew spielt sich nämlich nur an 1 oder 2 Wirbelsegmenten ab. Die Schmerzen sind nur in diesem kleinen Bereich, können aber trotzdem sehr heftig sein. Da nur wenig Entzündungsfläche vorliegt sind die Laborwerte bei diesen Patienten immer völlig normal, von dem HLA B27 ganz zu schweigen. Auch hier findet man den Rheumastoff, und die Patienten brauchen auch die gleiche Therapie wie ein normaler Bechterewpatient.

Auf alle Fälle muss bei allen Bechterewpatienten die Belastung mit dem Rheumastoff mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung gelöscht werden. Bisher sind die meisten Patienten unserer Praxis damit schmerzfrei geworden. Die bestehenden Verknöcherungen und Versteifungen lassen sich durch die Therapie allerdings nicht mehr beseitigen. Daher ist es so wichtig möglichst frühzeitig zu behandeln, damit diese Folgeschäden nicht auftreten. Die genetische Desensibilisierung ist eine kausale Therapie, die die Ursache der Krankheit beseitigt. Von daher beseitigt sie nicht nur die Schmerzen sondern verhindert auch die weitere Versteifung.

Morbus Boeck

Schulmedizin: Die Sarkoidose ist eine Erkrankung die mehrere Organsysteme betreffen kann. Das Hauptsymptom ist eine Vergrößerung der Lymphknoten im Brustkorb. Es gibt eine akute und eine chronische Verlaufsform. Die akute Verlaufsform wird Löfgren Syndrom genannt und weist 3 Symptome auf.

1. Entzündung des Sprunggelenkes

2. Vergrößerung der Lungenlymphknoten im Lungenhilus und

3. Erythema nodosum (schmerzhafte, bläulich verfärbte Knoten der Unterschenkelstreckseite).

Die Ursache der Erkrankung ist unbekannt, daher existiert auch keine ursächliche Therapie. Glücklicherweise bilden sich bei den meisten Patienten die Symptome spontan zurück. Eine Therapie mit Kortison bringt nur bei einem Teil der Patienten Erfolg und wird in erster Linie im fortgeschrittenen Stadium oder bei Luftnot des Patienten eingesetzt.

Vegamedizin: Lt. Ergebnissen der Vegatestung ist die Sarkoidose eine Erkrankung, die zum rheumatischen Formenkreis gehört. Es findet sich das gleiche Belastungsmuster wie bei der rheumatoiden Arthritis und sie läßt sich auch genauso therapieren. Letzten Endes muss nicht nur der belastende Stoff gelöscht werden, sondern auch die Autoaggression (Zustand in dem der Körper sich selbst angreift) muss beseitigt werden. Bei schweren Verläufen ist parallel eine schulmedizinische Behandlung erforderlich.

Morbus Crohn

Schulmedizin: Ebenso wie die Colitis ulcerosa zählt der Morbus Crohn zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Befallen ist in der Regel der Dünndarm und hier zumeist der letzte Abschnitt (terminales Ileum). Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa, die sich kontinuierlich ausbreitet, liegt beim Morbus Crohn meist ein Befall bestimmter Regionen vor. Die Erkrankung tritt schubweise auf, wobei ein Teil der Patienten zwischen den einzelnen Schüben nicht mehr beschwerdefrei wird.

Hauptsymtome sind meist unblutige Durchfälle, Bauchkrämpfe, Gewichtsverlust. Häufigste Komplikation ist die Ausbildung von Fisteln. Fisteln im Analbereich sind oft das erste Symptom der Erkrankung und sollten immer eine Ileocoloskopie zum Ausschluß eines Morbus Crohn nach sich ziehen. Im Gegensatz zur Colitis ulcerosa ist bei einem reinen Dünndarmbefall das Riskio für einen Darmkrebs nicht wesentlich erhöht.

Wie auch bei der Colitis ulcerosa ist die Ursache des Morbus Crohn unbekannt. Verschiedene Vermutungen über eine bakterielle Ursache wurden geäußert, konnten aber nie bewiesen werden. Insofern kann man in der normalen Medizin nur eine symptomatische Therapie durchführen, mit dem Ziel, die Entzündung zu unterdrücken. Die Therapie ist von der Hoffnung getragen, dass der Patient dann irgendwann das Stadium der Remission erreicht und für eine gewisse Zeit beschwerdefrei ist.

Vegamedizin: Auslöser der Erkrankung ist eine Gruppe von Stoffen, die, wie auch bei der Colitis ulcerosa, für die entzündlichen Prozesse in der Darmschleimhaut verantwortlich ist. Nach Austestung und genetischer Desensibilisierung sind die meisten Patienten dauerhaft auch ohne weitere schulmedizinische Therapie beschwerdefrei geworden.

Morbus Parkinson

Schulmedizin: Beim Morbus Parkinson handelt es sich um ein neurologisches Krankheitsbild, verursacht durch das Absterben von Zellen in der Substantia nigra des Gehirns. Dadurch vermindert sich die Anzahl dopaminproduzierender Zellen, was die typischen Parkinsonsymptome zur Folge hat.

Die Patienten leiden unter einer Gangunsicherheit, Zittern und einer vermehrten Muskelspannung, die fast bis zur Steife gehen kann. Die Mimik des Gesichtes geht nach und nach verloren. Durch den medikamentösen Ersatz des fehlenden Dopamins lassen sich die Beschwerden nur zum Teil verbessern. Im Laufe der Zeit schreitet die Erkrankung meistens immer weiter voran.

Auch wenn man weiß in welcher Hirnregion die Zellen zerstört werden, so bleibt dennoch unklar was diese Zerstörung auslöst. Daher lässt sich der Prozess auch nicht stoppen.

Vegamedizin: Auslöser des Morbus Parkinson nach heutigem Wissensstand ist eine Kombination von drei Stoffen, die anscheinend den Zerstörungsprozess in der Substantia nigra anstoßen. Laut Vegatestuntersuchungen sind Parkinson, MS und ALS durch die gleiche Kombination an Stoffen ausgelöst, und somit als verwandte Krankheitsbilder anzusehen, auch wenn die Symptomatik sich deutlich unterscheidet.

Interessant ist in meinen Augen, dass sich auch bei der Lewy Demenz die gleiche Dreierkombination findet, dort aber zusätzlich mit einem Demenzstoff kombiniert ist. Dadurch wird verständlich, warum die Lewy Demenz dem Parkinson so ähnlich ist, dass es oft zu Verwechslungen der Krankheitsbilder kommt.

Wie bei allen neurologischen Leiden, die mit Zerstörung von Hirnsubstanz bzw. Nervengewebe einhergehen, gilt auch für den Morbus Parkinson, dass zerstörtes Hirngewebe durch keine Therapie mehr ersetzt werden kann. Daher ist es so wichtig gleich bei Diagnosestellung mit Hilfe des Vegatest Klarheit zu bekommen, damit die genetische Desensibilisierung begonnen werden kann, um das noch verbliebene Hirngewebe möglichst zu schützen. Die beste Lösung ist jedoch der Vorsorge Vegatest um schon vor Ausbruch der Krankheit die Ursache zu beseitigen und Schäden zu verhindern.

Multiinfarkt Demenz

Die Multiinfarkt Demenz ist nur eine von mehreren Demenzformen. Näheres siehe unter Demenz.

Muskeldystrophie Duchenne

Die Muskeldystrophie Duchenne ist eine Erbkrankheit, die nur männliche Personen befällt. Mütter können als Trägerin der Erbanlage der Krankheit übertragen aber nicht selbst erkranken. Durch die Erkrankung kann ein wichtiger Muskeleiweißstoff nicht mehr gebildet werden, so dass die Muskelkraft immer mehr nachlässt.

Erste Symptome der Krankheit zeigen sich meist bereits in der Kindheit mit einer zunehmenden Gangunsicherheit und Schwierigkeiten beim Treppensteigen. Bedrohlich wird die Situation, wenn in einem späteren Stadium auch die Atemmuskulatur in Mitleidenschaft gezogen ist. In der Pubertät sind Patienten normalerweise schon auf einen Rollstuhl angewiesen. Als junge Erwachsene sind sie in der Regel dann pflegebedürftig.

Bei der Vegatestuntersuchung findet sich beim Vollbild der Muskeldystrophie Duchenne eine Belastung mit 4 verschiedenen Stoffen, die sich gegen die Muskulatur richtet.

Die Häufigkeit der Duchenne Erkrankung wird mit 1 Fall pro 5000 Personen angegeben. Damit sind die Patienten gemeint, die das Vollbild der Erkrankung ausgebildet haben. In der Wirklichkeit ist die Häufigkeit der Erkrankung sicherlich höher. In der Praxis erlebe ich immer wieder Patienten, die über eine leichte Erschöpfbarkeit der Muskeln klagen aber kein gravierendes Beschwerdebild aufweisen. Bei diesen Patienten findet sich bei der Vegatestuntersuchung dann meistens eine Belastung mit nur einem oder zwei der vier auslösenden Stoffe, die beim Vollbild der Muskeldystrophie Duchenne zu finden sind. Unter einen entsprechenden genet. Desensibilisierung waren diese Beschwerden dann immer rasch zu beseitigen. Daher liegt die Vermutung nahe, dass es neben den Patienten, die am Vollbild der Duchenne Krankheit leiden eine unbekannte Zahl  an Personen gibt, die einen abgeschwächten Krankheitsverlauf aufweisen.

Da die Patienten in der Regel durch spezialisierte Zentren betreut werden kommt man in einer normalen Praxis nur sehr selten mit einem Duchenne Patienten in Kontakt. In unserer Praxis wurde bisher erst ein Patient mit dem Vollbild der Muskeldystrophie Duchenne behandelt. Nach Identifikation der auslösenden Stoffe war die Therapie allerdings sehr erfolgreich. Obwohl der Patient bei Behandlungsbeginn bereits im Rollstuhl saß, profitierte er in doppeltem Sinn von der durchgeführten genetischen Desensibilisierung.

Zum ersten konnte das weitere Voranschreiten der Erkrankung bereits nach einigen Monaten Therapie gestoppt werden. Mittlerweile ist der Patient seit über 4 Jahren völlig stabil geblieben. Es sind nach Angaben der Familie bis heute keine neuen muskulären Schäden mehr aufgetreten.

Zum zweiten hat sich der Zustand des Patienten, obwohl er weiter auf den Rollstuhl angewiesen ist deutlich verbessert. Laut Angaben der behandelnden Physiotherapeutin wurde unter der genet. Desensibilisierung die muskuläre Spannung immer besser. Die Fähigkeit im Rollstuhl aufrecht zu sitzen hatte sich ebenfalls deutlich verbessert. Auf Photos, die alle 3 Monate vom Patienten angefertigt wurden konnte man sehen, wie sich der Zustand in rasantem Tempo verbessert hat.

Der Patient war zu Beginn der Behandlung in unserer Praxis bereits 16 Jahre alt, sah aber von der Physiognomie aus wie ein 10 jähriges Kind. Innerhalb einiger Monate veränderte sich das Aussehen so massiv zum Positiven, dass nach 1 Jahr Therapie sein Erscheinungsbild eindeutig seinem wirklichen Lebensalter entsprach. So konnte der Körper im Zeitraffer das an Entwicklung nachholen, was ihm zuvor auf Grund der schweren Erkrankung nicht möglich war.

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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