Glossar

Alle 0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Hashimoto Thyreoiditis

Schulmedizin: Die Hashimoto Thyreoiditis ist die häufigste Ursache der Schilddrüsenunterfunktion. Etwa 5-10% der Bevölkerung sind davon betroffen, wobei Frauen wesentlich häufiger erkranken als Männer. Der Beginn der Erkrankung ist schleichend und wird meistens erst bemerkt, wenn sich Beschwerden durch die Unterfunktion der Schilddrüse bemerkbar machen.

Ursache der Krankheit ist ein Autoimmunprozess. Der Körper greift sein eigenes Schilddrüsengewebe an und zerstört es. Dabei gehen ständig Schilddrüsenzellen kaputt. Da in den Zellen das Schilddrüsenhormon gespeichert ist, werden bei der Zerstörung der Zelle größere Mengen Hormon unkontrolliert frei, was kurzzeitig zu Beschwerden im Sinn einer Schilddrüsenüberfunktion führen kann. Das läßt sich im Labor aber meistens nicht nachweisen, da es sich nur um kurzfristige Hormonausschüttungen handelt. Am Ende der Entwicklung steht dann aber immer die Unterfunktion, da zu wenig oder kein Schilddrüsengewebe mehr vorhanden ist und keine Schilddrüsenhormone mehr produziert werden können.

Therapeutisch kennt die Schulmedizin keine Möglichkeit um diesen Prozess zu stoppen. Immunsupresssiva sind unwirksam. Bei bestehender Unterfunktion wird der Patient mit synthetischem Schilddrüsenhormon behandelt um die Symptome der Unterfunktion zu beseitigen.

Vegamedizin: Die Hashimoto Thyreoiditis zeigt sich im Vegatest, wie zu vermuten, als autoaggressiver Prozess. Dies bestätigt die schulmedizinische Auffassung, dass der Körper sein eigenes Gewebe angreift. Ursache dieses Prozesses ist der gleiche Stoff, der auch Auslöser der rheumatoiden Arthritis ist. Das heißt, dass der Hashimoto letzten Endes nichts andere ist als ein Rheuma der Schilddrüse.

Während bei der rheumatoiden Arthritis die Gelenkinnenhäute durch die Autoaggression zerstört werden, richtet sich hier der Prozess gegen die Schilddrüsenzellen. Durch die Ergebnisse vieler Vegatestuntersuchungen zeigte sich in der Vergangenheit, dass Rheuma sich nicht nur an den Gelenken abspielt, sondern die verschiedensten Organstrukturen befallen kann. Näheres siehe unter rheumatoider Arthritis.

Nach löschen des belastenden Stoffes kommt der Zerstörungsprozess an der Schilddrüse zum Stillstand. Wichtig ist, möglichst frühzeitig diese Therapie zu beginnen, da sich zerstörte Zellen nicht mehr regenerieren und ansonsten am Ende nur noch die schulmedizinische Hormonersatztherapie möglich ist.

Hautkrebs

Schulmedizin: Je nach mikroskopischem Befund unterscheidet man eine ganze Anzahl unterschiedlicher Arten von Hautkrebs. Die häufigsten Tumorarten sind das Melanom, das Basaliom und das Spinalzellkarzinom (Spinaliom). Bezüglich der Prognose unterscheiden sie sich ganz grundlegend.

Das Melanom ist eine der bösartigsten Krebsarten und führt durch seine frühzeitige Metastasierung oft zum Tod des Patienten. Dagegen gibt es beim Basaliom keine und beim Spinaliom nur ganz selten eine Metastasenbildung.

Als Ursache von Hautkrebs wird eine Schädigung der Haut durch intensive UV Strahlung vermutet. Da das Melanom überall am Körper auftreten kann, auch an den bekleideten Körperteilen, darf man diese These wohl anzweifeln. Anders sind die Verhältnisse beim Basaliom, das praktisch immer nur an Hautpartien auftritt, die intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind.

Wichtigste therapeutische Maßnahme ist die Entfernung des Tumors, wobei bei Entfernung eines Melanoms ein großer Sicherheitsabstand eingehalten werden muss. Vorsorgeuntersuchungen sind in nur wenigen Bereichen der Medizin so sinnvoll wie bei der Hautkrebsprophylaxe. Wegen der frühzeitigen Metastasierung kann man bei rechtzeitiger Entdeckung und Entfernung eines Melanoms dem Patienten ein schlimmes Schicksal ersparen.

Vegamedizin: Je nach Krebsart finden sich unterschiedliche Belastungen, die den Tumor auslösen. Ursache des Melanoms ist ein Kontakt mit einem bestimmten Lösungsmittel während das Basaliom durch ein Pestizid ausgelöst wird. Der Auslöser des Spinalioms ist bislang noch nicht bekannt.

Neben der Löschung der zu Grunde liegenden Belastung sollte auch die Immunschwäche beseitigt werden. Auch wenn beim Spinaliom der auslösende Stoff noch nicht bekannt ist, bleibt doch die Therapiemöglichkeit, das Risiko durch Beseitigung der Immunschwäche zu vermindern. Eine Patientin die ständig wiederkehrend an Spinaliomen litt konnte alleine durch Beseitigung der Immunschwäche jetzt schon seit Jahren vor einem erneuten Rezidiv bewahrt werden.

Herzinfarkt

Schulmedizin: Es handelt sich um eine akute Schädigung von Herzmuskelgewebe, ausgelöst durch eine Einengung der versorgenden Herzkrankgefäße. Ursache der Einengung ist eine hochgradige Arteriosklerose, die sich langsam über Jahre entwickelt hat, ein akuter Verschluß durch eine Ablösung von Plaques, oder ein Verschluß einer Herzkranzarterie durch ein Blutgerinnsel.

Auslöser dieser Veränderungen sind nach schulmedizinischem Verständnis die bekannten Risikofaktoren wie Hypercholesterinämie, Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Bewegungsarmut etc. Beim akuten Herzinfarkt ist eine intensivmedizinische Versorgung unbedingt erforderlich.

Durch die heutigen Möglichkeiten der Schulmedizin wie Lysetherapie (Auflösung von Blutgerinnseln), Herzkatheter, Stentimplantation, Bypassoperation können glücklicherweise viele Patienten gerettet werden. Zur Prophylaxe im Vorfeld der Erkrankung wird eine Verminderung der Risikofaktoren empfohlen. Bei bekannter Gefäßschädigung wird häufig Aspirin verordnet mit dem Ziel die Durchblutung zu verbessern und thrombotische Verschlüsse der Herzkranzarterien zu verhindern.

Vegamedizin: Beim Vorliegen eines akuten Herzinfarktes muss unbedingt schulmedizinische Hilfe in Anspruch genommen werden um die Lebensgefahr vom Patienten abzuwenden. Durch naturheilkundliche Methoden lässt sich eine solche Situation nicht beherrschen. Die Stärken der Vegamedizin liegen in der Prophylaxe.

Unter Berücksichtigung vieler Vegatestuntersuchungen besteht der dringende Verdacht, dass die Arteriosklerose letzten Endes nichts anderes ist, als ein Rheuma der Gefäße. Bei vielen Patienten mit bekannter Veränderung der Herzkranzgefäße war eine Belastung mit dem Stoff nachweisbar, der die rheumatoide Arthritis auslöst. Oft litten die Patienten aber nicht an schmerzhaften Gelenken, sondern der Stoff hatte einen eindeutigen Bezug zu den großen Arterien (Aorta, Halsschlagadern, Herzkranzgefäße).

Interessanterweise leiden nur etwa die Hälfte der Patienten, bei denen sich der Rheumastoff findet, überhaupt an Gelenkbeschwerden. Bei den meisten übrigen Patienten hat der Stoff einen eindeutigen Bezug zu den Arterien. Es scheint so zu sein, dass bei einer Belastung mit diesem Stoff ein permanenter Entzündungsprozess in den Gefäßwänden abläuft, ohne dass die Patienten Beschwerden haben. Erst wenn die Gefäßeinengung ein kritisches Maß überschritten hat, kommt es zur Katastrophe. Im günstigsten Fall macht sich die Erkrankung dann durch einen Angina pectoris Anfall bemerkbar. Im schlechtesten Fall führt sie ohne Vorzeichen zum plötzlichen Herztod.

Abgesehen von genetisch fixierten Fettstoffwechselstörungen mit sehr hohem Cholesterin oder Triglyceridspiegel, ist das erhöhte Cholesterin möglicherweise nur ein nachgeordneter Faktor. Cholesterin ist ein Reparaturstoff der Gefäße. So ist auch nachvollziehbar, dass ein erhöhter Cholesterinspiegel eine Folge und nicht Ursache einer Gefäßschädigung sein könnte.

Durch eine Vegatestuntersuchung lassen sich die Patienten mit einem erhöhten Risiko für ein Gefäßleiden bzw. einen Herzinfarkt frühzeitig identifizieren. Danach kann mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung die Belastung mit dem Rheumastoff gelöscht werden mit dem Ziel, den Entzündungsprozess in den Gefäßwänden zu stoppen.

Herzrhythmusstörung

Schulmedizin: Von einer Rhythmusstörung spricht man bei einer Störung des normalen regelmäßigen Herzschlags. Es kann sich dabei um Extraschläge handeln, die zu früh einfallen oder auch um eine krankhafte Erhöhung oder Verminderung der Herzfrequenz. Je nach körperlicher Aktivität passt der Körper selbstständig die Herzfrequenz dem aktuellen Bedarf an. Unabhängig davon kann es aber durch eine Erkrankung des Herzens zu einer Bradycardie (zu langsamer Puls) oder einer Tachycardie (zu schneller Puls) kommen.

Es gibt vielfältige Ursachen von Rhythmusstörungen wie z.B. organische Veränderungen des Herzens, Störungen im Reizleitungssystem, Sauerstoffmangel bei Vorliegen einer Durchblutungsstörungstörung. Weitere Ursachen sind Alterungsprozesse der Herzmuskelzellen, die zu einer elektrischen Instabilität führen, Entgleisung der Blutelektrolyte und Medikamentennebenwirkungen.

Die Schulmedizin hat heute schon vielfältige Möglichkeiten Herzrhythmusstörungen zu stabilisieren. Die medikamentöse Therapie ist in der Regel eine symptomatische Therapie, die nicht die Ursachen beseitigt. Neben der medikamentösen Therapie kommen zunehmend Kathetertherapien mit Hochfrequenzablation zum Einsatz (Elektrisches Koagulieren von zusätzlichen Leitungsbahnen oder von Zellformationen im Herzen, die den Rhythmus ständig aus dem Takt bringen). Hierbei handelt es sich um kausale Therapien, da bei erfolgreichem Verlauf das Problem anschließend beseitigt ist.

Vegamedizin: Schon seit längerer Zeit ist bekannt, dass bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen in vielen Fälle eine Belastung mit bestimmten Viren nachweisbar ist. Löschen der Belastung führt in diesen Fällen häufig zur Verbesserung oder Beseitigung der Rhythmusstörung. In letzter Zeit konnte ich beobachten, dass die Anzahl der Viren, die dabei eine Rolle spielen, viel größer ist, als ursprünglich gedacht. Der harte Kern der Übeltäter besteht aus mindestens 6 unterschiedlichen Viren. Nachdem sie alle in eine entsprechende Therapie einbezogen wurden, konnten wesentlich bessere Ergebnisse erzielt werden. Auch Patienten mit Vorhofflimmern scheinen von dieser Therapie zu profitieren. Ob es letzten Endes möglich ist ein Vorhofflimmern wieder in einen normalen Sinusrhythmus zu überführen kann ich noch nicht sagen. Hier sind weitere Beobachtungen erforderlich.

Hirntumor

Schulmedizin: Astrozytome sind die häufigste Art von Hirntumoren. Sie entstehen aus dem Stützgewebe des Gehirns, den Astrozyten. Der Begriff Astrozytom umfasst ganz unterschiedliche Untergruppen, die sich im Hinblick auf Ihre Bösartigkeit stark unterscheiden. Nach WHO gibt es eine Einteilung in 4 Stadien, wobei die Malignität vom Stadium 1 bis 4 kontinuierlich zunimmt. Stadium 4 bezeichnet das Gliom oder Glioblastom, das sehr bösartig ist und eine entsprechend schlechte Prognose hat.

Symptome der Erkrankung sind meistens epileptische Anfälle, Kopfschmerzen und zusätzliche Symptome je nachdem in welchem Gehirnteil der Tumor sich befindet. Häufigste Tumorlokalisationen sind das Frontalhirn, die Seitenlappen, das Rückenmark oder auch der Sehnerv.

Therapeutisch strebt man eine möglichst frühzeitige operative Tumorentfernung an. Manchmal wird zusätzlich eine Strahlentherapie durchgeführt, insbesondere beim Nachwachsen eines lokalen Rezidivs. Eine weitere Option ist die zusätzliche Anwendung der Chemotherapie. Die Stadien 1-2 haben eigentlich eine gute Prognose. Hier sind durch die Operation echte Heilungen möglich. In den höheren Stadien verschlechtert sich die Prognose entsprechend.

Vegamedizin: Beim Vorliegen eines Tumors, der vielleicht auch noch lokale Schäden durch Kompression des Hirngewebes macht, ist eine Behandlung ohne Einbeziehung der Schulmedizin nicht möglich. Der Patient ist darauf angewiesen, dass durch einen operativen Eingriff der Tumor soweit wie möglich entfernt wird. Danach kann dann durch die genetische Desensibilisierung und eine Immuntherapie die Prognose verbessert werden.

In den letzten Jahren hatte ich in meiner Praxis mehrere Patienten mit gesichertem Glioblastom. Beim Austesten dieser Patienten bin ich auf einen Stoff gestoßen, der Beziehung zum Astrozytom bzw. Glioblastom zeigte und wohl der Auslöser dieser Hirntumoren ist. Außerdem habe ich in der Zwischenzeit bei einer ganzen Anzahl Patienten, bei denen noch kein Glioblastom oder Astrozytom schulmedizinisch gesichert werden konnte, ebenfalls eine Belastung mit diesem Stoff gefunden. Da ich davon ausgehe, dass diese Patienten im Begriff sind einen solchen Tumor zu entwickeln, habe ich dann diesen Stoff mittels der genetischen Desensibilisierung gelöscht, was auch immer gut gelang. Keiner der Patienten hat dann in der Folge noch einen solchen Hirntumor entwickelt.

Da ich bei diesem Krankheitsbild noch nicht über so viel Erfahrung und so große Patientenzahlen verfüge wie bei den anderen Krankheitsbildern ist noch keine abschließende Beurteilung möglich. Trotzdem besteht die Möglichkeit, bei schulmedizinisch schon diagnostiziertem Hirntumor durch das Löschen des vermutlichen Auslösers und eine Immuntherapie die Prognose zu verbessern nachdem der Tumor operativ entfernt wurde.

Hyperaktivität

Schulmedizin: Es handelt sich um eine psychische Störung unbekannter Ursache. Krankheitsbeginn ist meist schon im Kindesalter. Die Kinder haben Schwierigkeiten sich längere Zeit zu konzentrieren und aufmerksam zu sein. Oft liegt eine gesteigerte Impulsivität und eine Hyperaktivität vor. Auf Grund der verminderten Konzentrationsfähigkeit sind die Leistungen der Kinder meist reduziert, ohne dass dies durch eine mangelnde Intelligenz verursacht wäre. Bis zu 10% der Kinder sollen Symptome der Hyperaktivität aufweisen. Da die Ursache des Syndroms nicht bekannt ist, gibt es bislang auch keine ursächlichen Therapie. Zur Therapie häufig eingesetzt wird Ritalin (Methylphenidat), was jedoch nur die Symptome mindert, ohne die Ursache zu beseitigen.

Vegamedizin: Auffällig ist, dass zumindest ein Teil der hyperaktiven Patienten an Stirnkopfschmerzen leidet. Auch bei Erwachsenen finden sich Fälle von Stirnkopfschmerzen, die mit anderen Symptomen verknüpft sind. Auffällig ist auch bei diesen Jugendlichen bzw. Erwachsenen eine Leistungsminderung. Ein Teil der sogenannten „ewigen Studenten“ gehört in diese Gruppe.

Im Vegatest findet man bei diesen Patienten immer wieder eine Belastung, die nach einem bestimmten Bakterienkontakt auftritt und in der Folge eine Irritation der Gallenwege auslöst. Die Gallenblase und das Gallengangssystem sind gemäß der chinesischen Medizin mit dem Gallenblasenmeridian verbunden, dessen Punkt Gbl. 14 beidseits über der Augenbraue im Stirnbereich liegt. Dies ist häufig auch der Bereich der stärksten Kopfschmerzen.

Wenn man dann durch die genetische Desensibilisierung die Information über den Stoffkontakt löscht, verschwinden häufig nicht nur die Stirnkopfschmerzen sondern auch die übrige Symptomatik der Hyperaktivität.

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

© 2012 VEGA-Institut | made by ideenwerft