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Demenz

Schulmedizin: Unter dem Begriff Demenz fasst man mehrere unterschiedliche Krankheitsbilder zusammen. Nicht jeder Patient, von dem man sagt er leide an Alzheimer, hat auch eine echte Alzheimer Demenz.

1. Alzheimer Demenz  

Die Häufigkeit der Erkrankung nimmt mit steigendem Alter zu. In der Gruppe der 65 jährigen sind etwa 2% erkrankt. In einigen Fällen kann die Erkrankung schon lange vor dem Rentenalter auftreten. Der Verlauf ist oftmals rapide. Innerhalb weniger Jahre gehen zunächst das Kurzzeitgedächtnis und dann weitere kognitive Fähigkeiten zu Grunde bis die Patienten am Ende mehr oder weniger hilflos sind. Ursache der Alzheimer Demenz nach heutigem Stand sind Ablagerungen von ß-Amyloid im Gehirn (die sog. Plaques) und eine Schädigung der intrazellulären Neurofibrillen durch das Tau Protein.

2. Lewy Demenz 

Anders als bei der Alzheimer Demenz können hier Symptome wie beim Morbus Parkinson auftreten. Außerdem leiden die Patienten häufiger an Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Wie beim M. Parkinson tritt manchmal eine Gangunsicherheit auf, durch die es vermehrt zu Stürzen kommt. Die Vergesslichkeit ist oftmals nur schwach ausgeprägt. Dadurch wird manchmal fälschlicherweise die Diagnose Morbus Parkinson gestellt.

3. Pick Demenz   

Diese Erkrankung betrifft in erster Linie das Frontalhirn und die Schläfenlappen des Gehirns. Die Patienten fallen weniger durch Vergesslichkeit als vielmehr durch ausgeprägte Wesensveränderungen und Enthemmungen auf.

4. Vaskuläre Demenz

Hier müssen 2 große Formen unterschieden werden.   

a) Makroangiopathie 

Hierbei kommt es zu einer Schädigung der großen Hirnarterien. Da diese Arterien große Hirnareale versorgen, sind die Schäden entsprechend stark ausgeprägt. Besonders nach einem oder wiederholten Schlaganfällen können große Teile des Gehirns geschädigt sein, was dann auch zu Gedächtnisstörungen führen kann.

b) Mikroangiopathie

Ein anderer Name für dieses Krankheitsbild ist Multiinfarkt Demenz. Dies sind die Patienten von denen man früher sagte, dass sie im Alter tüttelig geworden sind. Mit Hilfe der Computertomographie oder des MRT sieht man, dass im Gehirn der Patienten mehrere kleine Herde nachweisbar sind (sog. Glioseherde). Zu Beginn merkt der Patient keine Veränderungen. Erst bei einer größeren Zahl von Glioseherden treten dann Ausfälle und Gedächtnisstörungen auf. Ursache ist eine Schädigung der kleinsten Gefäße, der Kapillaren. Da sie nur ein kleines Hirnareal versorgen, treten beim Verschluß auch nur diese kleinen Glioseherde auf ohne dass das restliche Hirngewebe geschädigt ist.

All diesen Demenzformen gemeinsam ist, dass schulmedizinisch eine ursächliche Therapie bis heute nicht möglich ist. Durch die Verabreichung von Cholinesterasehemmern versucht man das Voranschreiten der Krankheit zu verzögern. Im besten Fall lässt sich damit ein Aufschub für wenige Monate erreichen.

Vegatest:   

1) Alzheimer Demenz    

Bis vor 8 Jahren war auch mir der Auslöser der Alzheimer Demenz unbekannt. Da ich damals in meiner Hausarztpraxis  eine ganze Anzahl Alzheimer Patienten betreut habe, hatte ich die Möglichkeit vergleichende Vegatests durchzuführen. Dabei ist es mir gelungen, den Auslöser der Alzheimer Demenz zu identifizieren. Dieser Verdacht konnte dann durch eine größere Anzahl erfolgreicher Einzelfallbehandlungen bestätigt werden. Die am längsten von mir behandelte Alzheimer Patientin ist jetzt schon seit 2004 stabil geblieben. In den letzten 8 Jahren konnte ich bei einer großen Anzahl von schulmedizinisch diagnostizierten Alzheimer Fällen das weitere Voranschreiten der Krankheit dauerhaft verhindern.

Neben der Gruppe der bereits an Alzheimer erkrankten Patienten habe ich eine Vielzahl an sogenannten Risikopatienten erfolgreich behandeln können. Das sind Patienten, in deren Familie bereits häufiger Alzheimer Fälle aufgetreten sind oder bei denen im Vegatest eine Belastung mit dem Alzheimer auslösenden Stoff nachweisbar war. Keiner dieser Patienten ist nach einer entsprechenden genetischen Desensibilisierung bisher an einer Alzheimer Demenz erkrankt. Da sich Nervengewebe nicht regeneriert, besteht der Therapieerfolg bei der Demenzbehandlung darin, das Voranschreiten der Erkrankung zu stoppen. Wiederherstellung von bereits zerstörtem Hirngewebe ist nicht möglich.

2) Lewy Demenz 

Interessanterweise wird dieses Krankheitsbild durch einen anderen Stoff als die Alzheimer Demenz ausgelöst. Dieser Stoff tritt in Kombination mit den Stoffen auf, die auch die Parkinson Krankheit auslösen. Auch hier konnte durch die genetische Desensibilisierung die Erkrankung bei mehreren Patienten gestoppt werden. Die Halluzinationen verschwanden und die Patienten waren wieder orientiert.

3) Pick Demenz

Zu diesem Krankheitsbild habe ich keine Erfahrungen, da ich bislang nicht die Gelegenheit hatte Patienten mit einer Pick Demenz zu behandeln.

4) Vaskuläre Demenz

Bei der Vaskulären Demenz spielen 2 unterschiedliche Belastungen eine Rolle. Die Makroangiopathie ist nichts anderes als ein Rheuma der Gefäße, ausgelöst durch die Belastung, die auch für die rheumatischen Krankheiten verantwortlich ist. Die Mikroangiopathie bzw. Multiinfarktdemenz ist durch eine andere Stoffgruppe verursacht, die speziell die kleinsten Gefäße, die Kapillaren befällt. Auch bei der vaskulären Demenz lässt sich zerstörtes Hirngewebe nicht wieder herstellen. Therapieziel ist den Gefäßprozess zu stoppen um dadurch eine weitere Verschlechterung zu verhindern. Auch wenn durch die genetische Desensibilisierung eine Beseitigung vorhandener Hirnschäden nicht möglich ist, so ist doch das Beseitigen der zu Grunde liegenden Krankheitsursache und das Verhindern der weiteren Verschlechterung für den Patienten eine enorme Hilfe.

Dickdarmkrebs

Schulmedizin: Der Dickdarmkrebs ist heute bei Männern und bei Frauen die zweithäufigste Krebsart. Meistens ist der Tumor im hinteren Ende des Dickdarms zwischen der li. Colonflexur und dem After angesiedelt. Bereits vor dem Tumornachweis sind häufig Darmpolypen nachweisbar in denen sich im Laufe der Zeit entartete Zellen entwickeln, bis dann das Karzinom zu wachsen beginnt und nach längerer Zeit einen Darmverschluss herbeiführen kann.

Besonders gefährdet sind Patienten mit einer Colitis ulcerosa, da sich in der chronisch entzündeten Darmschleimhaut immer wieder entartete Zellen bilden können. Da Darmpolypen als Vorstufe der Krebserkrankung oft schon Jahre vor dem eigentlichen Krebsgeschehen nachweisbar sind und entfernt werden können, ist eine vorsorgliche Dickdarmspiegelung alle 10 Jahre ab dem 55. Lebensjahr sehr sinnvoll. Die Ursache des Dickdarmkrebs ist schulmedizinisch immer noch unbekannt. Diskutiert wird ein erhöhtes Risiko durch Genuß von viel Fleisch oder Zufuhr von zu wenig Balaststoffen mit der Nahrung.

Vegatest: Laut Vegatest gibt es eine typische Belastung, die verantwortlich für alle Dickdarmkrebsfälle ist. Hierbei spielt es keine Rolle ob der Tumor im Colon, Sigma oder im Analkanal sitzt. Bei allen Patienten die mit bekanntem Dickdarmkrebs zum Vegatest kamen oder in der Vorgeschichte einen Dickdarmkrebs überstanden hatten, fand sich immer dieses Belastungsmuster. Auch bei manchen Patienten die (noch) nicht an einem Dickdarmkrebs leiden, ist die gleiche Belastung messbar. Das sind die Personen, die ein erhöhtes Risiko aufweisen, in der Zukunft am Dickdarmkrebs zu erkranken. Insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Immunschwäche ist Gefahr im Verzug. Diese Belastung sollte dann auch unbedingt beseitigt werden.

Dilatative Kardiomyopathie

Schulmedizin: Als Kardiomyopathie werden Störungen der Herzpumpfunktion bezeichnet, die mit Strukturveränderungen des Herzens verbunden sind. Die dilatative Kardiomyopathie ist nur eine von mehreren Erscheinungsformen.

Kennzeichnend für die dilatative Kardiomyopathie ist eine Erweiterung der Herzkammer mit gleichzeitiger Störung der Entspannung des Herzmuskels in der Ruhephase. Resultat dieser Störung ist dann die Verminderung der transportierten Blutmenge. Die Patienten leiden unter Luftnot bei Belastung bis zum Lungenödem. Auch die Entstehung von Embolien wird begünstigt.

Als Ursache der Veränderung vermutet man entweder genetische Ursachen, Virusinfektionen oder auch einen übermäßigen Alkoholkonsum. Therapeutisch kommen Medikamente in Betracht die die Herzkraft stärken. Zusätzlich werden gerinnungshemmende Mittel verabreicht, um das Embolierisiko zu vermindern.

Vegamedizin: Bei der dilatativen Kardiomyopathie findet sich das gleiche Belastungsmuster wie bei Herzrhythmusstörungen. Auffällig war, dass bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen mit Hilfe der genetischen Desensibilisierung sich auch eine gleichzeitig vorhandene Belastungluftnot verbesserte.

In der Praxis trifft man öfter auf Patienten, die über eine leichte Luftnot bei körperlicher Belastung klagen, ohne dass eine Herzerkrankung bekannt ist. Es dürfte sich dabei um eine beginnende Herzinsuffizienz handeln. Auch hier fand sich das gleiche Belastungsmuster und die Beschwerden waren durch die Therapie gut zu beseitigen.

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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