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Chorea Huntington

Schulmedizin: Bei der Cholera Huntington handelt es sich um ein schweres neurologisches Krankheitsbild, das weitervererbt wird und bei etwa 5 von 100.000 Personen auftritt. Die Häufigkeit der Erkrankung variiert sehr stark von Land zu Land. In Japan ist z.B. im Durchschnitt nur 1 von 100.000 Personen betroffen. Da die Vererbung autosomal dominant erfolgt, erkranken zwangsläufig alle Träger der genetischen Veränderung.

Die Erkrankung beginnt meistens mit unkontrollierten Bewegungen der Arme oder Beine, oft begleitet von psychischen Auffälligkeiten. Im Laufe der Zeit nehmen die Muskelzuckungen immer mehr zu, wobei die Muskelkraft insgesamt weniger wird. Typisch ist auch das unkontrollierte Zucken des Kopfes  in kürzeren Abständen. Als weitere Symptome kann es zum Auftreten von Schlundkrämpfen und Schluckstörungen kommen. Für spätere Stadien der Erkrankungen sind eine zunehmende Muskelsteife und Bewegungsarmut beschrieben, Symptome, die auch bei Parkinson Patienten häufig anzutreffen sind. Bei einem Teil der Patienten nehmen mit der Zeit die geistigen Fähigkeiten ab und sie entwickeln Symptome einer zunehmenden Demenz.  

Eine ursächliche Therapie der Chorea Huntington existiert bis heute nicht. Je nach Art der Beschwerden wird eine symptomatische Therapie durchgeführt. Das Medikament Riluzol soll die Ausschüttung von Glutamat, was bei dem Krankheitsprozess eine wichtige Rolle spielt, vermindern und dadurch den Verlauf verlangsamen. Parkinsonähnliche Symptome werden durch Parkinsonmedikamente wie L-Dopa behandelt. Stehen psychische Symptome im Vordergrund greift man auf bekannte Neuroleptika zurück. Insgesamt lässt sich die Erkrankung aber nicht grundlegend beeinflussen.

Vegamedizin: Da die Chorea Huntington glücklicherweise nicht so häufig vorkommt, hatte ich viele Jahre keine Chorea Patienten. Ende 2013 wurde ich erstmals mit diesem Krankheitsbild konfrontiert.

Im Vegatest zeigte sich ein Belastungsmuster, das einem Mischbild krankmachender Stoffe entsprach, die ich bereits früher bei Parkinson und bei Alzheimer Patienten gefunden hatte. All diese Stoffe wurden durch eine genetische Desensibilisierung behandelt. Diese Therapie zeigte durchaus Erfolge, da sich das Krankheitsbild stabilisieren ließ. Das heißt, dass ein weiteres Voranschreiten der Erkrankung verhindert werden konnte. Es traten sogar Verbesserungen ein in Bezug auf schon vorhandene Schluckstörungen und Störungen der Feinmotorik der Hände.

Man kann sicherlich aus Einzelfällen keine Regeln ableiten, zumal nach schulmedizinischer Erfahrung bei der Chorea keine Heilung möglich ist. Trotzdem können ungewöhnliche Einzelfälle Anlass sein um bisherige Therapiekonzepte zu überdenken, zumal wenn sie keine Heilung oder Krankheitsstillstand bewirken können. 

 

   

 

Chronic Fatigue Syndrom

Schulmedizin: Unter dem chronic Fatigue Syndrom versteht man unerklärliche Ermüdungsszustände, die nicht durch eine körperliche Aktivität ausgelöst sind und sich durch Ruhephasen nicht wesentlich bessern. Da solche Ermüdungszustände auch bei einer ganzen Reihe schwerer Erkrankungen als Begleitsymptom auftreten können sollte schulmedizinisch zunächst solch eine schwere Erkrankung ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose gestellt wird.

In der Vergangenheit wurde die Krankheit auch als Managerkrankheit bezeichnet, da oftmals erfolgreiche, sehr aktive Menschen innerhalb kurzer Zeit ihre Leistungsfähigkeit verlieren. Auch wenn man immer wieder Stress als Auslöser des Geschehens angesehen hat, so ist die Ursache des Chronic Fatigue Syndroms doch völlig unbekannt. Auch eine wirksame Therapie ist nicht bekannt.

Vegamedizin: Nach meiner Erfahrung gibt es 2 Faktoren, die zum Chronic Fatigue Syndrom führen, die meistens in Kombination auftreten. Es handelt sich um eine Belastung nach Kontakt mit einem bestimmten Pestizid, in Kombination mit einem bestimmten Viruskontakt. Im Vegatest lassen sich diese Belastungen sehr gut feststellen und somit kann man auch die Ursache der Beschwerden rasch klären. Durch die genetische Desensibilisierung können dann diese Belastungen gelöscht werden, was dann auch meist zur Beschwerdefreiheit des Patienten führt.

Chronische Oberbauchschmerzen

Schulmedizin: Im Bereich der Schulmedizin gibt es mehrere Krankheitsbilder, die zu chronischen Oberbauchbeschwerden führen können.

Am weitesten verbreitet ist die chronische Gastritis.Im schlimmsten Fall kann die Übersäuerung bis zum Magengeschwür führen. Auch Erkrankungen im Leber und Gallengangssystem machen sich oft durch wiederkehrende Schmerzen bemerkbar. Bleibt noch die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung zu erwähnen, die in der Regel durch übermäßigen Alkoholkonsum oder durch Steine im Gallengangssystem, mit Rückstau in die Bauchspeicheldrüse, verursacht wird.

Die schulmedizinische Therapie versucht die Ursache der Beschwerden zu beseitigen. Man vermindert die Säureproduktion im Magen durch die Verabreichung von Protonenpumpenblockern und heilt  eine eventuell vorhandene  Infektion der Magenschleimhaut durch  den Keim heliobacter pylori mit Hilfe einer Antibiotikakombination. Das ist heute Standardtherapie und hat enorme Verbesserungen gebracht. Bei einem Gallensteinleiden  wird die Gallenblase operativ entfernt. Beim Vorliegen einer Pankreatitis muss der Alkoholkonsum beendet und Abflussbehinderungen im Gallengangssystem beseitigt werden.

Die genannten Therapien sind insgesamt sehr erfolgreich insofern, dass sich die Zahl der Patienten mit Magengeschwüren stark vermindert hat. Magenperforationen, wie sie in den ersten Jahren meiner Tätigkeit noch öfter vorkamen sind eine Rarität geworden.

Vegamedizin: Obwohl die Schulmedizin mit den genannten Therapien bei einer großen Zahl von Patienten erfolgreich die Symptome beseitigen kann, geistern doch sehr viele Patienten durch die Arztpraxen, bei denen all die oben genannten Krankheitsbilder nicht vorliegen und die durch die schulmedizinische Therapie auch keine richtige Linderung erfahren.

Diese Patienten leiden an einem chronischen Druckgefühl im Oberbauch. Das kann sich steigern bis zu richtig scharfen Schmerzen, die manchmal anfallsweise auftreten. Begleitet wird das Ganze durch Übelkeit, Appetitlosigkeit, möglicherweise Gewichtsabnahme. Alle organischen Befunde sind bei den Patienten aber in Ordnung. Bei der Magenspiegelung wird allenfalls die Diagnose eines Reizmagens gestellt.

Im Vegatest findet man eine Belastung mit drei völlig unterschiedlichen Stoffen, die häufig kombiniert auftreten. Sie verursachen eine chronische Reizung von Leber, Bauchspeicheldrüse und Gallenwegen. Obwohl die schulmedizinischen Therapien oft schon seit Jahren keine Besserung bringen konnten geht es den Patienten dann durch das Löschen der zu Grunde liegenden Belastung rasch besser.

Chronisches Ermüdungssyndrom

Schulmedizin: Unter dem chron. Ermüdungssyndrom versteht man unerklärliche Ermüdungsszustände, die nicht durch eine körperliche Aktivität ausgelöst sind und sich durch Ruhephasen nicht wesentlich bessern. Da solche Ermüdungszustände auch bei einer ganzen Reihe schwerer Erkrankungen als Begleitsymptom auftreten können sollte schulmedizinisch zunächst solch eine schwere Erkrankung ausgeschlossen werden, bevor die Diagnose gestellt wird.

In der Vergangenheit wurde die Krankheit auch als Managerkrankheit bezeichnet, da oftmals erfolgreiche, sehr aktive Menschen innerhalb kurzer Zeit ihre Leistungsfähigkeit verlieren. Auch wenn man immer wieder Stress als Auslöser des Geschehens angesehen hat, so ist die Ursache des chronischen Ermüdungssyndroms doch völlig unbekannt. Auch eine wirksame Therapie ist nicht bekannt.

Vegamedizin: Nach meiner Erfahrung gibt es 2 Faktoren, die zum chronischen Ermüdungssyndrom führen, die meistens in Kombination auftreten. Es handelt sich um eine Belastung nach Kontakt mit einem bestimmten Pestizid, in Kombination mit einem bestimmten Viruskontakt. Im Vegatest lassen sich diese Belastungen sehr gut feststellen und somit kann man auch die Ursache der Beschwerden rasch klären. Durch die genetische Desensibilisierung können dann diese Belastungen gelöscht werden, was dann auch meist zur Beschwerdefreiheit des Patienten führt.

Colitis ulcerosa

Schulmedizin: Die Colitis ulcerosa zählt ebenso wie der Morbus Crohn zu den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED). Der Verlauf ist oft fortschreitend, wobei bei den leichten Fällen in erster Linie das Ende des Dickdarms (Rektum und Sigma) betroffen ist. Die Krankheit verläuft meist in Schüben, wobei manche Patienten auch zwischen den Schüben nicht beschwerdefrei werden.

Leitsymptome der Colitis sind Durchfall (teilweise bis zu 20x pro Tag) sowie Bauchkrämpfe und blutig/schleimiger Stuhlgang. Durch die chronische Entzündung der Dickdarmschleimhaut steigt nach längerem Krankheitsverlauf auch das Riskio für die Entstehung von Dickdarmkrebs.

Die Ursache der Colitis ulcerosa ist unbekannt. Daher erfolgt immer eine symptomatische Therapie, die darauf abzielt die Entzündung zu unterdrücken. Bei schweren Verläufen können auch Kortison oder Chemotherapie zum Einsatz kommen. Bei fehlender Besserung bleibt manchmal nur die operative Dickdarmentfernung um den Patienten vor Schlimmerem zu bewahren.

Vegamedizin: In der Schulmedizin wird zwischen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sowie der mikroskopischen Colitis unterschieden, da Lokalisation und mikroskopischer Untersuchungsbefund unterschiedlich sind. Im Vegatest zeigt sich bei all diesen Erkrankungen immer die gleiche Ursache.

Es handelt sich um eine Gruppe von Stoffen, die als Auslöser der Entzündung sowohl im Dünndarm als auch im Dickdarm fungieren. In der Praxis sieht man immer wieder Patienten, bei denen Dünn und Dickdarm gleichzeitig befallen sind, oder das eine Krankheitsbild in das andere übergeht. Da die Ursache identisch ist, sind diese Verläufe nicht verwunderlich. So erlebt man immer wieder einmal, dass Patienten, denen der Dickdarm wegen einer schweren Colitis ulcerosa entfernt wurde in der Zeit nach der Operation beginnen einen Morbus Crohn zu entwickeln. Auch die Pouchitis (Entzündung des künstlichen Darmausgangs nach Dickdarmentfernung) ist eine gefürchtete Komplikation. All dies ist einfach verständlich, wenn man sich klarmacht, dass in der normalen Medizin ja die Krankheitsursache nicht beseitigt wurde und die Krankheit sich ein neues Betätigungsfeld suchen kann.

Nach dem Löschen der zu Grunde liegenden Belastung durch die genetische Desensibiliserung ist dagegen die Ursache beseitigt und die Patienten haben die Chance auch dauerhaft beschwerdefrei zu werden.

Colonkarzinom

Schulmedizin: Der Dickdarmkrebs ist heute bei Männern und bei Frauen die zweithäufigste Krebsart. Meistens ist der Tumor im hinteren Ende des Dickdarms zwischen der li. Colonflexur und dem After angesiedelt. Bereits vor dem Tumornachweis sind häufig Darmpolypen nachweisbar in denen sich im Laufe der Zeit entartete Zellen entwickeln, bis dann das Karzinom zu wachsen beginnt und nach längerer Zeit einen Darmverschluss herbeiführen kann.

Besonders gefährdet sind Patienten mit einer Colitis ulcerosa, da sich in der chronisch entzündeten Darmschleimhaut immer wieder entartete Zellen bilden können. Da Darmpolypen als Vorstufe der Krebserkrankung oft schon Jahre vor dem eigentlichen Krebsgeschehen nachweisbar sind und entfernt werden können, ist eine vorsorgliche Dickdarmspiegelung alle 10 Jahre ab dem 55. Lebensjahr sehr sinnvoll. Die Ursache des Dickdarmkrebs ist schulmedizinisch immer noch unbekannt. Diskutiert wird ein erhöhtes Risiko durch Genuß von viel Fleisch oder Zufuhr von zu wenig Balaststoffen mit der Nahrung.

Vegatest: Laut Vegatest gibt es eine typische Belastung, die verantwortlich für alle Dickdarmkrebsfälle ist. Hierbei spielt es keine Rolle ob der Tumor im Colon, Sigma oder im Analkanal sitzt. Bei allen Patienten die mit bekanntem Dickdarmkrebs zum Vegatest kamen oder in der Vorgeschichte einen Dickdarmkrebs überstanden hatten, fand sich immer dieses Belastungsmuster. Auch bei manchen Patienten die (noch) nicht an einem Dickdarmkrebs leiden, ist die gleiche Belastung messbar. Das sind die Personen, die ein erhöhtes Risiko aufweisen, in der Zukunft am Dickdarmkrebs zu erkranken. Insbesondere bei gleichzeitigem Vorliegen einer Immunschwäche ist Gefahr im Verzug. Diese Belastung sollte dann auch unbedingt beseitigt werden.

Informationen zu den schulmedizinischen Aspekten der Krankheitsbilder wurden entnommen aus "Innere Medizin" von Gerd Herold und Mitarbeiter 2010

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